Markus: "Ich werde ein Jahr pausieren"

Markus: "Ich werde ein Jahr pausieren"
Bei der Präsentation seines 27. Buches verriet der Bestseller-Autor Georg Markus, dass das 28. auf sich warten lässt.

Versprochen ist versprochen und wird auch alljährlich gebrochen. Immer, wenn Georg Markus ein Buch präsentiert, schwört er seiner Frau, dass er nächstes Jahr garantiert keines schreibt. Das ist in den vergangenen 12 Jahren, seitdem die beiden zusammen sind, nie ge­lungen.

So passiert auch Montagabend im Stadttheater Walfischgasse. Als der Bestseller-Autor sein 27. Buch "Wenn man trotzdem lacht – Geschichten und Geschichte des österreichischen Humors" (Amalthea) aus der Taufe hob, hielt er fest: "Ich habe wirklich kein neues Thema im Kopf und werde ein Jahr pausieren." Darauf Daniela Markus : "Das glaube ich nicht, irgendwann hab’ ich mich damit abgefunden, dass das illusorisch ist. Und es würde sowieso nichts ändern. Mein Mann arbeitet und schreibt sieben Tage die Woche."

Dieses Jahr hat das Thema den KURIER-Kolumnisten aber besonders gefreut: "Ich habe mich seit meiner Jugend mit Humor beschäftigt, weil mich Kabarett, Satire, politische Witze und der Wiener Schmäh immer schon sehr interessiert haben. Ich durfte ja auch ein Jahr bei Karl Farkas im Kabarett Simpl arbeiten."

Ins Stadttheater eilten auch viele Angehörige der großen Humoristen herbei. Die Witwen von Heinz Conrads ( Erika Conrads ), Hans Weigel ( Elfriede Ott ) oder Heinz Holecek ( Bärbel ). Guggi Löwinger (Nachfahrin der berühmten Löwinger Bühne) und Marianne Mendt , die einst von Gerhard Bronner in der "Fledermaus" engagiert wurde und gemeinsam mit Georg Markus aus dem neuen Buch Passagen vorlas. Auch Markus’ Familie durfte nicht fehlen. Schwiegervater Felix Dvorak (präsentiert nächstes Frühjahr ein Buch über sein 50-jähriges Schaffen) sowie Stiefsohn Matthias und Sohn Moritz . Letzterer hat mit seinen 10 Jahren angeblich schon ein ganzes Buch vom Papa gelesen, doch, so Markus: "Geprüft habe ich ihn noch nicht. Aber wie sagte Farkas so schön: Man sollte die guten Bücher verbieten, damit sie auch gelesen werden."

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