Frans Verbeeck: "Der Narrenhandel" (Satire auf die menschliche Torheit) wechselte um 3.035.000 Euro den Besitzer

© Dorotheum

Auktion
10/21/2014

Lukrativer "Narrenhandel" im Dorotheum

Frans Verbeecks Satire-Gemälde wurde im Dorotheum um 3,035 Millionen Euro verkauft.

von Michael Huber

Es ist ein famoses Wimmelbild, vom Einfallsreichtum und der Absurdität durchaus mit den fantastischen Werken eines Hieronymus Bosch vergleichbar: "Der Narrenhandel", ein Werk des flämischen Malers Frans Verbeeck, zeigt Menschen, die kleine Narrenfiguren abwägen und mit ihnen Handel treiben, links und rechts der Hauptszene schlüpfen Menschen und Affen aus Eiern oder werden auf andere Weise geboren.

Das Bild, das als Satire auf die unausrottbare Torheit der Menschen gelesen werden kann, war das Hauptlos der Altmeister-Auktion am Dienstagabend im Wiener Dorotheum - und erzielte dort den stolzen Preis von 3.035.000 Euro.

Es ist dies der höchste Preis, der je für einen Verbeeck - sonst ein eher obskurer Name, unter dem mehrere Mitglieder einer flämischen Malerfamilie zusammengefasst werden - gezahlt wurde. Es ist aber auch einer der höchsten Preise, die in jüngerer Zeit am Auktionsstandort Österreich erzielt wurden: 2010 hatte das Dorotheum mit dem Bild "Der Mensch zwischen Tugend und Laster" von Frans Francken II. diesbezüglich einen Rekord aufgestellt, das Bild erzielte 7.022.300 Euro.

Für den "Narrenhandel" war der Schätzpreis mit 900.000- 1,2 Millionen Euro angegeben worden. Wie das Auktionshaus bekannt gab, wird das Werk wieder nach Flandern gehen.

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