Kumpf in Venedig: Nach dem Elefanten kommt der Panda
Biennale-Zeit ist Kunst-Zeit in Venedig – nicht nur bei der offiziellen (mittlerweile 61.) internationalen Ausstellung, sondern auch bei der Schau „Personal Structures – Confluences“, die auch schon zum achten Mal stattfindet. An drei Schauplätzen – dem Palazzo Bembo, dem Palazzo Mora und den Giardini della Marinaressa – zeigen in diesem Sommer 175 Künstlerinnen und Künstler aus mehr als 40 Ländern öffentlich zugänglich ihre Werke, darunter international gefeierte Namen wie Keith Haring, Orlan oder Hirohiko Araki. Aber auch Yoko Ono, Marina Abramović oder Hermann Nitsch waren schon zu Gast.
In diesem Jahr widerfährt einem österreichischen Künstler posthum besondere Ehre: dem 2022 verstorbenen Maler und Bildhauer Gottfried Kumpf. Bereits zum zweiten Mal ist dort ein Werk von ihm ausgestellt.
2024 war seine Bronzeskulptur „Großer Elefant“ in Venedig, diesmal ist „Panda mit Jungem“ in den Giardini della Marinaressa zu sehen. „Gottfried Kumpf hat sich zeitlebens nicht um Moden gekümmert. Er hat geschaffen, was die Menschen berührt. Die neuerliche Einladung nach Venedig, drei Jahre nach seinem Tod zeigt, dass eine Bildsprache, die Tiere, Wärme und Zugänglichkeit ins Zentrum stellt, international verstanden und geschätzt wird“, sagt seine Witwe Guni Kumpf.
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