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Auch ohne Harry Hole ist Oslo nicht langweilig
12/20/2014

Auch ohne Harry Hole ist Oslo nicht langweilig

"Der Sohn": Jo Nesbøs neuer Kommissar Simon Kefas überrascht.

von Peter Pisa

Es ist kein Fehler, dass Harry Hole diesmal nicht mitspielt. Zehn Mal war er bisher harter Hund und einsamer Wolf und alkoholkrank, und jetzt löst ihn – für "Der Sohn" – Kommissar Simon Kefas ab: Er steht kurz vor der Pension, war spielsüchtig, hat eine jüngere, blinde Ehefrau, deren Augenoperation viel Geld kostet ...

Dieser Krimi ist der beste Beweis dafür, dass der Norweger Jo Nesbø keine Kultfigur braucht, um von der ersten Seite an zu fesseln.

Er schafft das auch mit einem vorerst kurzen Blick ins Gefängnis von Oslo, wo ein junger, heroinabhängiger Häftling namens Sonny wahrheitswidrig Morde gesteht, weil ihm sein Leben wurscht ist.

Sonny hatte seinen Vater vergöttert. Einen Polizisten, der dann unter Korruptionsverdacht geriet und sich umbrachte. Da wurde der Sohn kriminell. Aber was, wenn sich jetzt herausstellt, dass Vater doch nicht zu den Bösen gehörte? Dass er sich für seine Familie opferte?

Dann muss Sonny schleunigst aus dem Gefängnis flüchten und in der Stadt aufräumen.

Was die Spannung betrifft, die Drehungen und Überraschungen, können die neuen Kriminalromane von Größen wie Håkan Nesser, Don Winslow und Ian Rankin diesmal einpacken.

KURIER-Wertung:

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