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Kultur
09/24/2012

"Homeland" räumte bei Emmys ab

Die neue US-Spionageserie gewann den wichtigsten Fernsehpreis der Welt und verdrängte damit den langjährigen Platzhirsch "Mad Men".

Der Primetime-Siegeszug von "Mad Men" hat ein Ende. Am Sonntagabend (Ortszeit) gewann die neue US-TV-Serie "Homeland" den wichtigsten Fernsehpreis der Welt. Die erst seit einem Jahr laufende Spionagereihe setzte sich damit bei der 64. Emmy-Verleihung in Los Angeles gegen den langjährigen Platzhirsch und vier weitere Konkurrenten in der Kategorie "Bestes Drama" durch. "Homeland" hatte zuvor schon mehrere Emmys gewonnen und war der große Sieger des Abends.

Die Serie um einen Kriegsheimkehrer hatte sowohl den Preis für den besten Hauptdarsteller als auch für die beste Hauptdarstellerin bekommen. In "Homeland" geht es um eine CIA-Agentin (Claire Danes), die einem angeblichen Doppelagenten (Damian Lewis) auf die Spur kommen will. Danes und Lewis konnten jeweils die Trophäen mit nach Hause nehmen.

Weitere Konkurrenten

"Mad Men", die Serie über eine New Yorker Werbeagentur in den 60er Jahren, hatte in den vergangenen vier Jahren jeweils den wichtigsten der Emmys abgeräumt. Von "Mad Men", benannt nach den Werbefirmen in der New Yorker Madison Avenue, gibt es mittlerweile fünf Staffeln - die ersten vier hatten den Emmy bekommen. Die Serie ist bei Kritikern wie beim Publikum gleichermaßen beliebt.

"Homeland" und "Mad Men" hatten noch vier weitere Konkurrenten. In "Boardwalk Empire" geht es um die Gangster in Atlantik City zur Zeit des Alkoholverbots. "Breaking Bad" schildert das Leben eines Chemielehrers, der zum Drogenbaron wird. "Downton Abbey" beschreibt das Leben einer Aristokratenfamilie in England. Um Herrscher, allerdings in einer Fantasywelt, geht es auch in "Game of Thrones".

Alle Gewinner im Überblick

Beste Comedy-Serie: "Modern Family"

Beste Hauptdarstellerin in einer Comedy-Serie: Julia Louis-Dreyfus als Selina Meyer in "Veep"

Bester Hauptdarsteller in einer Comedy-Serie: Jon Cryer als Alan Harper
in "Two and a half Men"

Beste Nebendarstellerin in einer Comedy-Serie: Julie Bowen als Claire Dunphy
in "Modern Family"

Bester Nebendarsteller in einer Comedy-Serie: Eric Stonestreet als Cameron Tucker
in "Modern Family"

Bester weiblicher Gastauftritt in einer Comedy-Serie: Kathy Bates als Charlie Harper
in "Two and a half Men"

Bester männlicher Gastauftritt in einer Comedy-Serie: Jimmy Fallon in "Saturday Night Live"

Bestes Drehbuch bei einer Comedy-Serie: Amy Poehler, "Parks and Recreation"
(The Debate; NBC)

Beste Regie bei einer Comedy-Serie: Robert B. Weide, "Lass es, Larry!"
(Curb Your Enthusiasm, Folge: Palestinian Chicken; HBO)

Beste Drama-Serie: "Homeland"

Beste Hauptdarstellerin in einer Drama-Serie: Claire Danes als Carrie Mathison in "Homeland"

Bester Hauptdarsteller in einer Drama-Serie: Damian Lewis als Nicholas Brody in "Homeland"

Beste Nebendarstellerin in einer Drama-Serie: Maggie Smith als Violet in "Downton Abbey"

Bester Nebendarsteller in einer Drama-Serie: Aaron Paul als Jesse Pickman in "Breaking Bad"

Bester weiblicher Gastauftritt in einer Drama-Serie: Martha Plimpton als Patti Nyholm
in "The Good Wife"

Bester männlicher Gastauftritt in einer Drama-Serie: Jeremy Davies als Dickie Bennett in "Justified"

Beste Regie bei einer Drama-Serie: Tim Van Patten, "Boardwalk Empire" ("To the Lost")

Bestes Drehbuch bei einer Drama-Serie: Alex Gansa, Howard Gordon und Gideon Raff, "Homeland" (Pilot)

Beste Mini-Serie bzw. Fernseh-Film: "Game Change"

Beste Hauptdarstellerin in einer Mini-Serie bzw. Fernsehfilm: Julianne Moore als Sarah Palin
in "Game Change"

Bester Hauptdarsteller in einer Mini-Serie bzw. Fernsehfilm: Kevin Costner als Anse Hatfield
in "Hatfields & McCoys"

Beste Nebendarstellerin in einer Mini-Serie bzw. Fernsehfilm: Jessica Lange als Constance Langdon in "American Horror Story"

Bester Nebendarsteller in einer Mini-Serie bzw. Fernsehfilm: Tom Berenger als Jim Vance
in "Hatfields & McCoys"

Beste Regie bei einer Mini-Serie bzw. Fernsehfilm: Jay Roach, "Game Change"

Bestes Drehbuch bei einer Mini-Serie bzw. Fernsehfilm: Danny Strong, "Game Change"

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