© Galerie Nikolaus Ruzicska

Kultur
08/13/2020

Erhellend: Brigitte Kowanz als Bildhauerin wie als Zeichnerin

Die Galerie Nikolaus Ruzicska in Salzburg zeigt Arbeiten unterschiedlicher Werkphasen

von Thomas Trenkler

Man könnte von einer kleinen Retrospektive sprechen: Nikolaus Ruzicska zeigt in seiner Salzburger Galerie bis 29. August skulpturale Arbeiten von Brigitte Kowanz aus dem letzten Vierteljahrhundert. Da dürfen die mit leuchtenden Buchstaben definierte „Ecke“ (1994) und auch das kreisrunde „Morsealphabet“ (1998) mit 26 „Mikado-Stäben“ nicht fehlen.

Der Besucher stößt aber zunächst auf eine kleinere Variante der Neon-Schlangenlinie, die bei der Biennale Venedig 2017 magisch in den Österreich-Pavillon hineinzog. Das mit Morsezeichen unterlegte Band weist auf das WWW hin. Korrespondierend dazu hängt seitlich die Umsetzung des Mauerfalls 1989.

Diese Arbeiten leiten über zu Neon-Schrift-Spiegel-Glas-Kästen mit Unendlichkeitseffekt, darunter „Lost Under The Surface“ und das Triptychon „Think Outside The Box“. Den Abschluss bilden Umsetzungen von Wörtern wie „Contemplation“ und „Inspiration“. Die zu gezackten Kreisen verbundenen Schriftzüge „inspirierten“ Kowanz zu gestanzten Papierarbeiten mit Positiv- und Negativformen. „Now We See“ heißt eines der Blätter, das im Bildungshaus St. Virgil hängt. Die dortigen Lichtverhältnisse und Präsentationsflächen sind zwar erbärmlich; erhellend ist die Schau, in der „die Bildhauerin als Zeichnerin“ und Morsepunktmalerin vorgestellt wird, dennoch.

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