„Eat Pray Bark“ auf Netflix: Das ist der Torsten, der tut nichts

Eine Hundekomödie mit muskulösem, lendenschurztragenden Trainer - "Eat Pray Bark" auf Netflix hat das Potenzial zum Guilty Pleasure.
Ein Mann mit langen blonden Haaren wird von einem schwarz-weiß gefleckten Hund im Gesicht abgeschleckt.

Ursula Brandmeier (Alexandra Maria Lara) hat etwas gemacht, was Politiker nie machen dürfen, da dürfen sie noch eher „Arbeitslose mit Fußpilz vergleichen“: Sie hat gesagt, dass sie keine Hunde mag. Damit sie das nicht ihre Karriere kostet, hat sie Heimhund Brenda gekriegt, mit dem sie zu einem Luxus-Hundetraining bei einem lendenschurztragenden Kelten (Rurik Gislason)  in den Tiroler Alpen muss. Dort trifft sie in der Komödie „Eat Pray Bark“ auf die fahrige Babs mit dem hibbeligen Torsten, den verschlossenen Polizisten Hakan mit Maulkorbtragender Roxy und das schwule Paar Helmut und Sigi mit der kläffenden Lady Gaga. Klingt klischeehaft, ist es auch.

Hunde süß, Berge schön

Der Film hat aber manch netten Gag zu bieten, die Hunde sind süß, das Alpenpanorama ist schön, und Dramatik, emotional und mit Gewitter, gibt es auch. Für manche vielleicht noch ein Bonus: Bill Kaulitz hat einen Gastauftritt. Vertretbare Unterhaltung für den Sonntagnachmittag mit vollem Ostermahlbauch – wenn man keine „Lassie“ bei der Hand hat. 

Kommentare