© Franz Gruber / ap

Die Blumen von gestern
04/09/2014

Tragikomödie mit Josef Hader und Eva Green geplant

Ungewöhnliches Gespann: Green und Hader in Film über Holocaustforscher mit Verhaltensstörungen.

Mit dem österreichischen Kabarettisten Josef Hader und dem Ex-Bond-Girl Eva Green steht demnächst ein ungewöhnliches Gespann gemeinsam vor der Kamera: Die Tragikomödie "Die Blumen von gestern" von Chris Kraus ist einer von zehn Kinofilmen, die vom Österreichischen Filminstitut mit einer Herstellungsförderung von in Summe 2,7 Mio. Euro bedacht werden, wie es am Mittwoch in einer Aussendung hieß.

Die deutsch-österreichische Koproduktion (Four Minutes/Dor Film) von Regisseur und Drehbuchautor Chris Kraus ("Poll") dreht sich um Toto, einen von der eigenen Vergangenheit belasteten Holocaustforscher mit hochaggressiven Verhaltensstörungen, der von seiner französischen Kollegin "mit Sex, Wahrheit und Jiu-Jitsu zurück ins Leben geholt" wird. Hader und die Französin Eva Green sind für die Hauptrollen vorgesehen; Drehstart ist laut Website der Four Minutes Filmproduktion im Sommer 2014.

Ursula Strauss in Nöstlinger-Verfilmung

Ebenfalls unterstützt wird die Verfilmung des im zerbombten Nachkriegs-Wien von 1945 angesiedelten, autobiografischen Christine-Nöstlinger-Romans "Maikäfer flieg" von Mirjam Unger mit Ursula Strauss in der Hauptrolle. Katharina Lorenz verkörpert indes die deutsch-russische Schriftstellerin und Psychoanalytikerin Lou Andreas-Salomé im geförderten Biopic "Lou Salomé - Wie ich dich liebe, Rätselleben" von Cordula Kabitz-Post.

Herstellungsförderungen gehen weiters an die romantische Komödie "Planet Ottakring" von Michi Riebl, das Naturdrama "The Way of the Eagle" der Terra Mater Filmproduktion und das Generationenporträt "Siebzehn", ein mit überwiegend Laiendarstellern realisiertes Werkstatt-Projekt. Geförderte Dokumentarfilme widmen sich dem besten Code-Breaker des Kalten Krieges ("A Good American" von Friedrich Moser), dem Alltag und Leben von Mönchen ("Athos - Im Jenseits dieser Welt" von Peter Bardehle), einem Landarzt in den Lienzer Dolomiten ("Bei Tag und bei Nacht" von Hans A. Guttner) und Schreibabys (Antonin Svobodas "Storytelling").

4,8 Millionen Euro für 54 Projekte

Insgesamt hat das ÖFI 4,8 Mio. Euro für 54 Projekte locker gemacht. Mittel für Drehbuch- bzw. Konzepterstellung gehen u.a. an das düstere Spielfilmprojekt "Durch die Hand des Henkers" von Veronika Franz und Severin Fiala, Ulrike Koflers Beziehungsstudie "Der Lauf der Dinge", den Debüt-Spielfilm "Nevrland" von Gregor Schmidinger, Wolfgang Murnbergers "Der Trafikant" und Peter Payers Verfilmung von Antonio Fians Psychothriller "Das Polykrates-Syndrom". Für Projektentwicklungen erhalten u.a. Michael Hanekes neuer Film "Flashmob", "Future Baby" von Maria Arlamovsky und "Auf Reisen" von Michael Kreihsl Förderungen.

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