"Der Liebenden Schlaf"

"Der Liebenden Schlaf"
Paul Schneggenburger macht verträumte Bilder von Liebespaaren. Zu sehen ab dem 4. Februar in der Galerie Anzengruber.

Wie schlafen Liebespaare? Eng umschlungen oder jeder auf seiner Seite? Ruhig oder mit viel Bewegung? Paul Schneggenburger weiß die Antwort. Um die Nähe von Liebespaaren zu zeigen, installierte der Wiener in seinem eigens eingerichteten Schafatelier einfach eine Kamera über einem Bett. Wenn sich die Pärchen schlagen gelegt haben, schaltet sich die Kamera mittels Timer ein. Sechs Stunden, von Mitternacht bis sechs Uhr morgens, dauert eine Aufnahme. Je länger eine Position beibehalten wird, desto deutlicher ist sie zu erkennen.

Der Hauch einer Berührung

"Der Liebenden Schlaf"
Ein simples Konzept, doch der Effekt ist beeindruckend und hat Schneggenburger bereits Berichte von CNN undABCeingebracht: Mit der langen Belichtungszeit schafft der Wiener Fotograf geisterhaft verschwommene Bilder. Eng umschlungen sind die Pärchen oft von einem rätselhaften Nebel umgeben. Der Hauch einer Berührung ist hier nicht nur sprichwörtlich zu sehen. Wie sie die Nacht verbracht haben, sehen die "Liebenden" dann auf dem Bild:

Das Projekt: 2010 initiierte Paul Schneggenburger "Der Liebenden Schlaf" als Abschlussarbeit an der Universität für Angewandte Kunst. Inzwischen haben sich über 60 neugierige Paare in seinem Schlafatelier fotografieren lassen. Interessierte können sich auf seiner Homepage über die Möglichkeit eines eigenen Bildes informieren.

Die Ausstellung: Die Anzenberger Gallery zeigt die Arbeiten vom 5. Februar bis zum 8. März.

Weiterführende Links:
www.schneggenburger.at
www.anzenbergergallery.com
Bericht auf CNN
Bericht auf ABC

Kommentare