Promis zur Rettung der East Side Gallery gesucht

Menschen besuchen die East Side Gallery, ein erhaltenes Teilstück der Berliner Mauer.
Die Initiatoren der nächsten Demo zur Rettung der Berliner East Side Gallery suchen nach prominenten Unterstützern. "Baywatch"-Star David Hasselhoff sei ein intellektueller Tiefschlag gewesen.

Für die nächste Protestdemonstration zur Rettung der weltbekannten East Side Gallery in Berlin suchen die Initiatoren noch prominente Unterstützer. Auf ihren bisher treuesten Helfer - den amerikanischen "Baywatch"-Star David Hasselhoff - möchten sie dagegen lieber verzichten, obwohl er ihnen durch seinen Auftritt in Berlin und per Twitter weltweite Beachtung verschafft hat.

Hasselhoff (60) sei ein "intellektueller Tiefschlag" gewesen, sagte Sascha Disselkamp, Sprecher des Bündnisses "East Side Gallery retten", dem "Tagesspiegel" (Samstag). Für die nächste Demonstration - vermutlich am kommenden Sonntag (14. April) - wolle man "wahre Größen" gewinnen, die auch inhaltliche Beiträge leisten und die Debatte vorantreiben, sagte Disselkamp. Dafür seien Liedermacher Reinhard Mey oder Udo Lindenberg, aber auch Leo Schmidt, Professor für Denkmalpflege an der TU Cottbus, angedacht, sagte Disselkamp. Noch fehle es aber an prominenten Unterstützern.

Der amerikanische Schauspieler und Sänger Hasselhoff war zu einer großen Protestveranstaltung am 17. März extra nach Berlin gereist. "Dieses letzte Stück Mauer sollte wirklich unantastbar sein", forderte der 60-Jährige damals. 1989 hatte er seinen Song "Looking for Freedom" an der Mauer gesungen.

So setzte sich "The Hoff" für die East Side Gallery ein

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