Eine Person hält am 28.03.2013 vor dem Roten Rathaus in Berlin bei einer Demonstration gegen den erneuten Teilabriss der ehemaligen Berliner Mauer ein Plakat. Vier Elemente der sogenannten East Side Gallery mußten am 27. März für eine Baustellenzufahrt weichen. Ein Bauinvestor will auf dem Grundstück an der Spree ein Wohnhochhaus errichten lassen. Foto: Rainer Jensen/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

© dpa/Rainer Jensen

East Side Gallery
03/28/2013

Erneut Proteste gegen Mauer-Abriss

Nach dem überraschenden Abriss von Betonteilen der East Side Gallery gab es am Donnerstag wieder Proteste.

Vor dem Roten Rathaus in Berlin haben Hunderte Demonstranten ihre Wut über den Abriss von Teilen der East Side Gallery zum Ausdruck gebracht. Zu der Kundgebung am Donnerstagnachmittag versammelten sich nach Schätzung der Veranstalter etwa 600 Menschen.

In Sprechchören riefen die Demonstranten dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) entgegen: "Wowereit, das Denkmal bleibt!". Ein Investor hatte am frühen Mittwochmorgen überraschend vier Betonteile aus dem längsten noch erhaltenen Stück Berliner Mauer heraustrennen lassen. Die sechs Meter breite Lücke soll als Zufahrt auf das Baustellengrundstück genutzt werden.

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