Zuwachs bei der Puppenfamilie, ab 19. September im Einsatz im Rabenhof: Kunstfigur Conchita Wurst (rechts) und – von der Märchenhexe inspiriert – Johanna Mikl-Leitner.

© Rabenhof/Christian MUELLER

Rabenhof
08/21/2014

Eine Hexe und Conchita Wurst als Puppenkönigin im Politiker-Kasperltheater

Der KURIER stellt vor: Die neuen Protagonisten der Polit-Puppenshow "Bye-Bye Österreich!"

von Werner Rosenberger

Österreich ist Song Contest! Aber Spindi, Werner & Co. sitzen noch immer im nördlichen Eismeer fest. Wird also Conchita Wurst die Puppenrepublik übernehmen? Und Gery Kessler neuer Bundespräsident mit Birgit Sarata als First Lady?

Ab 19. September lässt die Mediensatiretruppe maschek im Rabenhof wieder die Puppen tanzen.

Neu in der Show "Bye-Bye, Österreich!", wieder nach Karikaturen von Gerhard Haderer umgesetzt von der Puppenbauerin Brigitte Schneider: Conchita Wurst und die Minister Sebastian Kurz, Gerald Klug und Johanna Mikl-Leitner. "Bei ihr hatte Haderer die Inspiration Hexe und hat ihr noch eine Katze auf die Schulter gesetzt", sagt Thomas Gratzer, seit zehn Jahren Rabenhof-Chef.

mitterlehner_mikl-rabenhof_.jpg

Maschek_final007.jpg

Maschek_final006.jpg

byeByeOesterreich004.jpg

Maschek_final004.jpg

Maschek_final010.jpg

Maschek_final005.jpg

byeByeOesterreich1002.jpg

byeByeOesterreich007.jpg

Maschek_final009.jpg

Maschek_final003.jpg

Maschek_final001.jpg

byeByeOesterreich019.jpg

byeByeOesterreich1001.jpg

byeByeOesterreich002.jpg

byeByeOesterreich016.jpg

byeByeOesterreich1004.jpg

byeByeOesterreich015.jpg

byeByeOesterreich003.jpg

byeByeOesterreich1005.jpg

byeByeOesterreich018.jpg

byeByeOesterreich1003.jpg

byeByeOesterreich001.jpg

byeByeOesterreich008.jpg

byeByeOesterreich005.jpg

byeByeOesterreich012.jpg

byeByeOesterreich006.jpg

byeByeOesterreich013.jpg

byeByeOesterreich010.jpg

Maschek Puppen Rabenhof

Maschek Puppen Rabenhof

Maschek Puppen Rabenhof

Maschek Puppen Rabenhof

Maschek Puppen Rabenhof

byeByeOesterreich011.jpg

Absurdistan

Autor Peter Hörmanseder, noch in Schreibklausur, "lässt sich gerade von der Muse küssen. Aber was wirklich läuft, werde auch ich erst Anfang September mit Beginn der Proben erfahren", so Gratzer. Aber garantiert ist wieder eine Reise durch Österreichs Polit-Absurdistan. Nur haben sich ein paar Figuren einfach überholt. Frank Stronach zum Beispiel. Der wird beim Relaunch wahrscheinlich abspringen und in Kanada bleiben. Beim letzten Mal wurde er ja noch von Eisbären in der Arktis gefressen.

Dagegen dürfte Wladimir Putin nach längerer Pause aus der Puppenkiste geholt und wiederbelebt werden. "Der Old-Time-Favourite war freilich Alfred Gusenbauer, das Prallste und Geilste überhaupt, eine Renaissance-Figur", schwärmt Gratzer. "Nur müsste die Gusenbauer-Puppe heute ein bisschen ausgestopfter sein als damals."

Eine weitere Novität in der Herbstsaison neben der Puppen-Show, "die wir auch notwendigerweise brauchen, damit wir uns andere Projekte leisten können", so Gratzer: Monochrom-Mastermind Johannes Grenzfurthner zeigt in einer Stand-up-Comedy "Schicksalsjahre eines Nerds" (ab 16. 10.).

Lange seien die Nerds ungeliebte Außenseiter gewesen, "heute beherrschen sie die Welt, wie Beispiele von Steve Jobs bis Edward Snowden beweisen", erklärt Gratzer. Jetzt seien diese früher als autistisch belächelten Menschen bühnentauglich.

Außerdem bieten Christoph Grissemann, Dirk Stermann und "Naked Lunch"-Frontman Oliver Welter "Für die Eltern was Perverses" (ab 5. 11.). Gratzer weiß "noch nicht genau, was es wird –, aber ein spannender Weg bis zur Premiere wird es auf jeden Fall."

www.rabenhof.at

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.