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Literatur
06/25/2021

Buchkritik: "Vom Kommen und Gehen" ins Burgenland

26 Essays: Und selbst der Hetscherlberg hinterm Haus ist mit der Zeit gewachsen

von Peter Pisa

Das Burgenland wĂ€chst. Als Kind in den 1970ern hatte man das GefĂŒhl, es sei ein kleines AnhĂ€ngsel, alles so flach, der Hetscherlberg hinterm Haus lĂ€cherliche 200 m hoch, der See ein Gatsch. Aber als man Ă€lter wurde, merkte man, dass es ein großes Land ist und der Hetscherlberg ein Gipfelkreuz hat, unter dem man Knackwurst essen kann. Als man Ă€lter wurde, verstand man, dass das flache, weite Land einen Weitblick zulĂ€sst, dem sich fast nichts entgegenstellen kann ...

Hauptplatz

26 Essays ĂŒbers Burgenland hat „Vom Kommen und gehen“ Es betrachten Zu- und Weggereiste, unter ihnen viele ORF-Leute (Barbara Karlich, Johannes Marlovits, Franz Renner aus dem Wildschweinwald ...). Peter Menasse - Foto oben - weiß, dass es in Kobersdorf zwei koschere Restaurants gab, Wolfgang Weisgram zeigt, wie man Burgenland erlernt ... und der Text von KURIER-Kolumnistin Birgit Braunrath, der das Burgenland wachsen lĂ€sst, bekommt einen Hauptplatz in den Herzen.

 

Peter Menasse und Wolfgang Wagner  (Herausgeber): „Vom Kommen und
Gehen“
Böhlau Verlag.
228 Seiten.
29 Euro

KURIER-Wertung: ****

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