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Beate Maxians neuer Krimi: Die Trolle sind unsichtbar und überall

In "Tod im Wiener Rathaus", Beate Maxians 16. Fall mit Ermittlerin Sarah Pauli, geht es um Shitstorms und Fake News.
Eine Frau mit Brille und rotem Schal lehnt an einer Wand mit Efeu in einer Gasse.

Im Paternoster im Wiener Rathaus wird während einer Feier eine Leiche gefunden. Die Journalistin und Chefredakteurin des Wiener Boten Sarah Pauli ist natürlich zufällig vor Ort und beginnt sogleich mit dem befreundeten Chefermittler des LKA Martin Stein in der Sache zu ermitteln.

Das ist der Beginn von „Tod im Wiener Rathaus“, des 16. Buches von Beate Maxian mit Journalistin Sarah Pauli, und man muss nicht alle 15 vorher gelesen haben, um gleich in die Story hineinzufinden. Es könnte aber durchaus sein, dass sich mancher Leser nach diesem Krimi gleich auch die anderen zulegen möchte. Die nicht blutige Handlung wird flott erzählt, alles spielt in Wien an bekannten Orten, man ist richtig mit dabei, wenn die Journalistin zu Interviews fährt oder an Redaktionssitzungen teilnimmt oder mit dem Kommissar am Telefon die neuesten Informationen austauscht.

Das beleuchtete Wiener Rathaus vor dramatisch dunklem Himmel, darüber der Buchtitel „Tod im Wiener Rathaus“.

Beate Maxian: „Tod im Wiener Rathaus“. Goldmann. 352 Seiten. 14,95 Euro

Der Tote ist Architekt

Der Tote ist der bekannte Architekt Ewald Schwab, in seiner Tasche findet man den Büchereiausweis von Ilka Dorn, die seit vier Monaten verschwunden ist. Im Zuge der Ermittlungen stellt sich heraus, dass Schwab mit massiver Verbreitung von Fake News, die über die Sozialen Medien über ihn verbreitet wurden, diffamiert wurde.

Auch sein Freund und ehemaliger Kompagnon , der Architekt Heinrich Frauscher, war Opfer massiver Verbreitung von Fake News. Mit viel Bezug zur Realität beschreibt die Autorin, wie ein Shitstorm mithilfe der Sozialen Medien angezettelt wird. Spannend ist die Jagd nach den Trollen bis zum Ende. Sie sind unsichtbar und doch überall.

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