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Beeindruckend: Concha Buika beim Jazz Fest Wien

Das ganze Spektrum von zärtlich bis zornig: Spaniens beeindruckendste Flamenco-Sängerin beim Jazz Fest Wien.
Eine Sängerin mit dunklen, langen Haaren singt mit geschlossenen Augen in ein Mikrofon.

Manchmal scheint sie vor vokaler Energie fast zu platzen. Concha Buika – hierzulande immer noch ein Geheimtipp, hingegen international längst ein Star – brennt auf der Bühne. Und hat unter anderem 2011 im Melodram "La piel que habito" ("Die Haut, in der ich wohne") des spanischen Filmemachers Pedro Almodóvar mitgewirkt.

Ihre Stimme ist pure Emotion: rau, rauchig-heiser, sehnsuchtsvoll, melancholisch und schwer erotisch.

Wie die spanische Vokalistin mit Wurzeln in Äquatorialguinea dem Flamenco – Mittwoch beim Jazz Fest Wien in der Staatsoper – mit Jazz, Soul, einem Schuss Latin, Funk und afro- cubanischer Polyrhythmik Frischluft zuführt, hat etwas von der Natürlichkeit, die der Seele Flügel verleiht und doch – fernab von Gefühligkeit oder Kitsch – nie aufgesetzt wirkt.

Jazz meets Flamenco

Da braucht’s als sparsame Begleitung live tatsächlich nur einen einfühlsamen Pianisten und einen zurückhaltenden, subtil agierenden Percussionisten. Und traumwandlerisch sicher gelingt der 42-Jährigen ein in den Jazz verliebtes Gesamtkunstwerk, das zu keiner Zeit elitär oder antiquiert klingt.

Mit Leidenschaft und Lebenserfahrung erzählt sie von tragischer Liebe, von Tristesse, Nostalgie und Einsamkeit, vom ewigen Scheitern, vom verzweifelten Versuch, ein Quäntchen Glück zu erhaschen, um schließlich dem Wiener Publikum ihr Credo der süß-bitteren Lebenslust zu verkünden, das Glück auch den im Leben "Verarschten" verspricht: "I’m fucked but I’m happy – life is to be fucked and to be happy at the same time."

In ihrer Musik steckt das wahre Leben. Der Opener "Sueno Con Ella" und "La Noche Mas Larga" ("Die längste Nacht") – so der Titel ihres aktuellen Albums – beschreiben das eigene Dasein.

Und dem Nana-Mouskouri-Hit "Siboney" von Ernesto Lecuona haucht die Buika mit ihrer markanten, sinnlichen Reibeisenstimme einen ganz neuen Charakter ein.

Platz für aufwühlende Emotionen ist schließlich in jedem Song aus dem Schmuckkästchen der unverwechselbaren Buika. Die sich nach zwei Zugaben mit einem breiten Lächeln und den Worten verabschiedet: "Okay, people, let’s go home, let’s go to our pajamas."

KURIER-Wertung:

Eine Frau mit erhobenen Händen singt in ein Mikrofon auf einer Bühne.
  
Eine Sängerin mit erhobenen Fäusten singt in ein Mikrofon.
 
Eine Frau mit dunklen Haaren singt mit erhobenen Händen in ein Mikrofon.
 
Eine lachende Frau mit Tätowierungen und Schmuck auf einer Bühne.
 
Die Pet Shop Boys tragen gelbe Accessoires vor einem gelb-weißen Zickzackmuster.

Eine Frau im Latexkleid hält eine glitzernde Gretsch-Gitarre.

Eine Frau in weißer Kleidung sitzt auf einer Bank im Freien.

Eine junge Frau sitzt mit verschränkten Beinen auf einem weißen Bett.

Ein junger Mann mit Afro sitzt und hält eine Trompete.

Ein Mann mit Sonnenbrille und Mantel steht vor dem Criterion Theatre in London.

Ein junger Mann mit Gitarre im Anzug steht im Freien.

Ein Mann mit brauner Mütze und weißer Jacke lehnt an einer Wand.

Ein Mann mit langen Haaren und gelbem Hemd singt mit weit geöffnetem Mund.

Ein lächelnder Mann mit Sonnenbrille hält zwei Gitarren der Marke Gibson.

Eine Jazzband posiert mit ihren Instrumenten in einem Veranstaltungsort in New Orleans.

Ein Mann in schwarzer Kleidung lehnt an einer Wand, im Hintergrund ein roter VW Käfer.

Eine junge Frau mit einem Saxophon lehnt an einer roten Backsteinmauer.

Ein Mann mit Bart und Helm hält eine Epiphone-Gitarre.

Ein Mann mit Dreadlocks und Anzug steht vor einem Klavier.

Eine Frau mit Pony und einem Kragen aus Metallstreifen lächelt.

Ein lächelnder Mann mit Bart und Schal blickt in die Kamera.

Eine Gruppe von sechs Männern posiert vor einem schwarzen Hintergrund.

Ein Mann im Anzug lehnt an einer Wand und hält Schlägel für ein Xylophon.

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