Bares für Rares: Instrumente als Investition

The Wider Image: Cremona - city of violins
Musiker können sich herausragende Instrumente oft nicht leisten. Ein Banker bringt Anleger und Instrumentalisten zusammen.

2020 steht wieder ganz im Zeichen eines Klassikstars: Gedacht wird des 250. Geburtstags Ludwig van Beethovens. Viele der größten Stars der Klassikszene werden sich im Lichte Beethovens sonnen, es wird prominent besetzte Konzerte und vielerlei andere Projekte geben, um Beethoven und sein Publikum zusammenzubringen.

Eines aber wird kaum jemandem auffallen – was angesichts der essenziellen Wichtigkeit aber eigentlich falsch ist: Auf welchen Instrumenten nämlich die Klassikmusiker spielen werden. Denn vor allem im Spitzenbereich sind die Anforderungen an die Instrumente immens – vom Klang bis zur Durchsetzungskraft. Viele Musiker betonen unablässig: Ohne ein Spitzeninstrument hat man keine Chance.

Nur kosten diese Spitzeninstrumente auch Spitzengeld. Für aufstrebende Musiker ist das oft ein Teufelskreis: Sie brauchen für das letzte Quäntchen an künstlerischer Ausformung ein herausragendes Instrument, können sich dieses Instrument aber erst dann leisten, wenn sie schon an der Spitze stehen (wenn überhaupt). Und der Markt ist begrenzt.

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