Barbara Albert im Wettbewerb von San Sebastian

EPAepa00808997 Barbara Albert during a press conference to promote the movie Fallen at the Venice Film Festival, Monday 04 September 2006. EPA/CLAUDIO ONORATI
Foto: EPA Barbara Albert bei ihrem bisher letzten großen Festivalauftritt, 2006 in Venedig.

Die österreichische Filmemacherin wird mit "Die Lebenden" beim renommierten Filmfestival im Baskenland starten.

Barbara Albert wird mit ihrem neuen Film "Die Lebenden" im Wettbewerb des renommierten Filmfestivals von San Sebastian vertreten sein. Die 60. Ausgabe des Festivals findet von 21. bis 29. September statt. Als weitere Starter um die "Goldene Muschel" gab das Festival etwa renommierte Namen wie Ziad Doueiri, François Ozon, Carlos Sorin and Emily Tang bekannt. Der Eröffnungsfilm wird "Arbitrage" mit Richard Gere sein (Regie: Nicholas Jarecki).

Erst vergangene Woche wurde bekannt, dass Ulrich Seidls Film "Paradies: Glaube" in Wettbewerb von Venedig laufen wird. Es ist dies also nach dem starken Auftritt in Cannes ein weiterer Erfolg österreichischer Filmemacher.

filmbild Foto: coop99 "Die Lebenden und die Toten": Gegen den Willen ihres Vaters beginnt Sita, die Vergangenheit ihrer Familie zu erforschen

Albert war einst mit "Nordrand" mitverantwortlich für den Aufstieg des neuen österreichischen Kinos und 1999 im Wettbewerb von Venedig um den Goldenen Löwen gestanden. 2006 konnte sie diesen mit "Fallen" wiederholen.

In ihrem neuen Film "Die Lebenden und die Toten" erzählt sie die Geschichte der jungen Sita, deren persönliche Reise nicht nur in die belastende Vergangenheit ihrer eigenen Familie führt, sondern auch in die Abgründe der europäischen Gesellschaft heute, wie den Produktionsnotizen zu entnehmen ist. Der Film über Heimatlosigkeit und Selbstfindung, über Hoffnung und Verantwortung macht sowohl in Berlin und Wien als auch in Warschau und Rumänien Station. Hergestellt wurde Alberts erster Spielfilm seit "Fallen" als österreichisch-polnisch-deutsche Koproduktion mit Anna Fischer und August Zirner in den Hauptrollen.

   Als weitere Produktionen im Wettbewerb laufen laut den Veranstaltern "All Apologies" von Emily Tang (China), "The Attack" von Ziad Doueiri (Libanon), "Dans la maison" (In the House) von Francois Ozon (Frankreich) und "Dias de pesca" (Fishing Days) von Carlos Sorin (Argentinien). Im vergangenen Jahr konkurrierte der österreichische Regisseur Sebastian Meise mit seinem Debütfilm "Stillleben" im Wettbewerb der Nachwuchsregisseure in San Sebastian und erhielt eine Lobende Erwähnung.

(KURIER, apa / tem) Erstellt am
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