Die Science Busters – die wohl amüsanteste Boygroup der Wissenschaft – sollen das Publikum anlocken

© Ingo Pertramer

Wien
10/23/2013

Artisten, Faultiere und Bunsenbrenner

Mit internationalen Stars und Familienshows möchte die Stadthalle auch in Zukunft punkten

von Katharina Baier

Wien wird was erleben“, verspricht Geschäftsführer Wolfgang Fischer anlässlich der Programm-Präsentation der Wiener Stadthalle. Und tatsächlich bietet die „wichtigste Bühne des Kultur-, Sport- und Unterhaltungsangebots“ die nächsten Monate ein umfangreiches und vor allem buntes Programm für die ganze Familie – ob man sich nun die neue Show der Shaolin-Kung-Fu-Mönche, André Hellers Zirkus-Spektakel „Afrika Afrika!“, die „Masters of Dirt“ oder Volks-Rock-’n’-Roller Andreas Gabalier ansehen möchte.

„Die laufende Saison ist gut, wir haben eine tolle Auslastung. Wir schaffen sicherlich wieder 350 Veranstaltungen und eine Million Besucher, wie im vergangenen Jahr“, zeigt sich Fischer optimistisch.

Brennende Tannen

Vorweihnachtliche Stimmung wird auf jeden Fall bei Tschaikowskis Ballet-Märchen „Dornröschen“ (22. 11.) und bei dem Konzert „The Voices of Musical Christmas“ (29. & 30. 11.), unter anderem mit Maya Hakvoort, Uwe Kröger und den Rounder Girls, aufkommen. „Besinnlich“ geht es auch bei der neuen Wissenschaftsshow der Science Busters zu, bei der man erfährt „wie man einen Christbaum richtig geil abfackeln kann“ oder die perfekte Weihnachtsgans zubereitet. Einen Afrika-Schwerpunkt gibt es hingegen mit dem Soweto-Gospel-Chor (27. 11.) sowie mit André Hellers runderneuerter Show „Afrika! Afrika!“ (22. 12.–16. 1.).
Das lispelnde Faultier Sid auf Kufen kann man ab 8. Jänner in „Ice Age Live!“ erleben: Denn die Eislaufshow erzählt völlig neue Abenteuer der berühmten Kinoleinwandhelden. Mit dabei sind freilich Säbelzahntiger Diego, Mammut Manni samt putzigen Nachwuchs und das ständig nach Nüssen jagende Eichhörnchen Scrat.

Erstmals fungiert die Stadthalle auch als Gastgeber für die Verleihung des Wiener Theaterpreises Nestroy. Gewürdigt werden herausragende Leistungen an österreichischen Bühnen. Ehrenpreise gehen am 4. November an Luc Bondy und Elfriede Jelinek, als beste Schauspieler nominiert sind unter anderem Katharina Straßer, Nicolaus Ofczarek und Gert Voss.

Einen Querschnitt aus 50 Jahren Filmmusik bietet im Februar Ennio Morricone mit einem 160-köpfigen Orchester. Gespielt werden weltberühmte Melodien aus „Spiel mir das Lied vom Tod“, „Für eine paar Dollar mehr“, „Zwei glorreiche Halunken“ oder „Kill Bill“.

Musikalische Zugpferde

Trotz ihrer 55 Jahre auf den Buckel, möchte die Stadthalle „jung und sexy“ bleiben. Live in Concert kann man daher unter anderen Bruno Mars, Nickelback, Placebo, Katie Melua, Michael Bublé, Depeche Mode und James Blunt hören.

Auch Vizebürgermeisterin Renate Brauner hebt im Rahmen der Präsentation immer wieder die Bedeutung der Mehrzweckhalle „mit 70 Millionen Wertschöpfung als unglaublichen wirtschaftlichen Faktor“ hervor. „Ich bin stolz darauf, dass die Stadthalle so vielfältig ist wie die Stadt Wien selbst.“

Afrika! Afrika! Die Show in Bildern

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