© Ars Electronica/So Kanno

Kultur
09/06/2019

Ars Electronica: Paartherapie mit der digitalen Revolution

Zum 40er schaut das Festival, was von den Versprechen der digitalen Revolution so übrig ist - ein Erlebnispark einer Beziehungskrise.

von Georg Leyrer

Ob wir bald Haustiere von superintelligenten Computern sind? Dank künstlicher Intelligenz fröhlich unseres arbeitsfreien Lebens frönen? Oder in einer digitalen Diktatur aufwachen?

Diese Fragen lassen sich auch mit einem im Labor gezüchteten Tigerpenis nicht beantworten. Aber man kann es zumindest versuchen.

Die Ars Electronica in Linz tut dies seit 40 Jahren. Jetzt nicht immer mithilfe eines Tigerpenis (Was das soll? Das kommt noch). Aber mit Künstlern, die mal lustige, mal besinnliche, mal hilflos wirkende Fragen an die digitalen Maschinen richten.

Und so ein wenig Licht auf das werfen, was uns in der noch digitaleren Zukunft bevorsteht.