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Kolumnen Wir schauen Fern
12/05/2020

Der würdige Auftritt des Karl-Heinz Grasser

Wilhelmer schaut fern: Des Verurteilten Lamento nach dem harten Urteil fand einen passenden Rahmen im Privat-TV.

Der Freitag hatte es fernsehtechnisch in sich: Karl-Heinz Grasser musste in aller Öffentlichkeit eine  schmerzliche Niederlage  verarbeiten. Eine Richterin hatte ihn verurteilt. Ihn! Darüber würde zu reden sein.

Der Redebedarf führte zum Parallelslalom der beiden österreichischen Ersatzhandlungen für Nachrichtensender, die Infochannels oe24.tv und Puls24. Beide hatten um 21.00 Uhr Grasser im Programm – LIVE. Unterhaltungssüchtige wie ich wählten Fellners oe24.tv. Da saß nun der grantige Grasser, den man nicht rechtskräftig zu acht Jahren Haft zu verurteilen gewagt hatte, wiewohl er doch bitteschön erklärt hatte, dass alles seine Richtigkeit gehabt hatte.

Gegenüber der Interviewer („Haben Sie schon einmal daran gedacht, aufzugeben?“) und in der Tischmitte stand ein Festnetztelefon mit Bildschirm.

Auf dem lief Werbung. Und das fing ausgesprochen schön die Würde des Moments ein.

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