Strenge Planung

Weil Filme immer länger dauern, wird man bald ganze Wochenenden zum Anschauen reservieren müssen.
Nina Oberbucher

Nina Oberbucher

Dieser Tage steht bei vielen wieder Bingewatching am Programm – schließlich ist soeben die letzte Staffel von „Stranger Things“ gestartet. Weit hüpft man damit allerdings noch nicht: Denn bisher sind erst vier Folgen verfügbar.

Eine größere Serienladung bekommen da schon Fans von David Lynchs „Twin Peaks“ ab: Das Wiener Stadtkino lädt im Dezember zu einem Bingewatching-Wochenende. Pro Tag wird jeweils eine ganze Staffel gezeigt, mit streng getakteten Essens- und Klopausen.

Eine ähnlich genaue Planung braucht es aber mittlerweile auch, wenn man zu Hause gemütlich einen Film schauen will: Denn die Produktionen werden immer länger. Guillermo del Toros „Frankenstein“ (Netflix) etwa kommt auf zweieinhalb Stunden. Wer nicht pünktlich um 20.15 Uhr beginnt, muss gleich zwei Abende dafür reservieren. Immerhin (noch) kein ganzes Wochenende.

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