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„Ned schlecht“, der Kojote

Auch mal schön, wenn sich Dokus nicht ganz ernst nehmen.
Christina Böck

An dieser Stelle wurde kürzlich der Wunsch formuliert, dass während der televisionär omnipräsenten Fußball-WM vielleicht wenigstens mal eine schöne Tierdoku stattfinden könnte. Und zack, der Wunsch hat sich erfüllt. Mittwoch Abend liefen die ersten drei Folgen der sechsteiligen Reihe „The Americas“ (ORF 1), die den gesamten amerikanischen Kontinent bereist und zum Beispiel in den Rocky Mountains stinksauren Ottern dabei zusieht, wie sie einen Kojoten verjagen, der einfach ihre Fische stehlen will, der faule Pimpf.

Vorher hat er sich schon trefflich blamiert, wie er dem Rotfuchs auch etwas klauen wollte, nämlich dessen Jagdmethode. Aber für den behänden Köpfler in den Tiefschnee ist der Kojote entweder zu feig oder zu ungeschickt, das wird nicht so klar. „Ned schlecht“, kommentiert Robert Palfrader in der unterhaltsamen, aber auch lehrreichen Doku, die auch Rotluchs-Babys beim „Blödsinn machen“ zeigt.

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