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Wildschwein im TV-Studio

Als es noch „Hoppalas“ gab.
Christina Böck

Früher gab es die Sendung „Hoppala“. Gezeigt wurden Ausschnitte von Missgeschicken vor der Kamera. Heute muss man auf Instagram zurückgreifen, auf dem sozialen Medium werden immer wieder solche Perlen der Farbfernsehgeschichte geteilt. Etwa der Besuch eines domestizierten Wildschweins im TV-Studio bei Wolfram Pirchner und Elisabeth Engstler. 

Die Wildsau machte ihrem Namen alle Ehre und legte zu Begrüßung und Abschied ein paar Bämmerl auf den Boden. Dann begann sie, das Mobiliar zu verspeisen, worauf Pirchner an ihre Vernunft appellierte, sie solle doch „ein braves Fernseh-Wildschwein sein“. Dazwischen erzählte der Wildsauhalter, dass er so etwas wirklich niemandem empfehle. Zum Schluss hörte man aus dem Off noch die Entdeckung eines Lackerls. Vor der Kamera sah man Engstler, die so lachen musste, dass man befürchten musste, man findet noch eins. Ja, das waren halt noch Zeiten.

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