Böses Ende

Wenn eine gehypte Serie wie "Stranger Things" ins Finale geht, ist das oft schmerzlich für die Fans.
Nina Oberbucher

Nina Oberbucher

Abschiede sind schwer. Deshalb gibt es für all jene, die auch nach einer ausreichenden Anzahl an Staffeln immer noch nicht genug von „Stranger Things“ haben, nun ein Making-of auf Netflix. Zu sehen sind die Entstehung aufwendiger Sets, jede Menge Kunstblut und Einblicke in den Writers’ Room, in dem nervös am Kugelschreiber gekaut wird.

Vor allem die letzte Folge hat dort für Kopfzerbrechen gesorgt. Teile davon wurden bereits gedreht, als das Drehbuch noch gar nicht fertig war, wie man in der Doku erfährt. Fans im Internet wollen darin eine Erklärung für das ihrer Meinung nach enttäuschende Finale gefunden haben. Man fühlt sich an Diskussionen zu „Game of Thrones“ erinnert.

Doch der Frust ist verständlich: Wenn eine Heldin am Schluss stirbt, sind viele enttäuscht. Wenn ein Protagonist unbeschadet überlebt, ebenso. Am schlimmsten ist es aber, wenn am Ende einer Serie eines passiert: dass sie zu Ende ist.

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