Bergmolchs Flirtdilemma
Am Dienstag war das erste Fußball-WM-Halbfinale, also wieder Zeit für eine schöne Naturdoku. Während vergangene Woche die amerikanische Wildnis beleuchtet wurde, ging es nun in „Universum“ um das Leben im Toten Gebirge. Und ganz ehrlich, gegen die Badass-Fauna in den unwirtlichen Alpen können sich die tapsigen Kojoten in den Rocky Mountains warm anziehen. Während die dort eher mittelbegabt durch den Schnee wanken auf der Suche nach Fressbaren geht so ein Schneehuhn im Toten Gebirge mit forschem Blick hin und knuspert eine gefrorene Knospe. Vielleicht eine zweite. Und fertig. Chuck Norris wäre stolz auf sie.
Und dann erst die Bergmolche. Oder eigentlich die Bergmolchinnen. Die lassen sich nicht einfach beeindrucken, wenn ein dahergelaufener Artgenosse protzig mit Pheromonen fächelt. Das wäre doch gelacht. Auch als Bergmolchin kann man stolzer Single sein.
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