Flughafen Wien: Wie sich Mitarbeiter vor 40 Grad schützen
Frage: Welche Arbeitsbedingungen herrschen bei 40 Grad am Vorfeld?
Antwort: Gerade in der Ferienzeit herrscht auf dem Flughafen Wien Hochbetrieb und die hohen Temperaturen stellen Mitarbeiter, insbesondere jene am Vorfeld, welche sich um die Flugzeuge kümmern, vor besondere Herausforderungen. Je nach Sonneneinstrahlung und Untergrund können die Temperaturen dort deutlich über den offiziellen Lufttemperaturen liegen. Der Flughafen Wien sieht sich aber gut vorbereitet und hat umfassende Hitzeschutzmaßnahmen etabliert. „Dazu zählen unter anderem erhöhte Pausenintervalle, die nach Möglichkeit in schattigen Bereichen oder klimatisierten Aufenthaltsräumen verbracht werden“, erläutert eine Flughafen-Wien-Sprecherin gegenüber dem KURIER. Am Vorfeld stehen außerdem klimatisierte Fahrzeuge zur Verfügung, um die Aufenthaltsdauer in der direkten Hitze so gering wie möglich zu halten. Eigene Trinkwasserstationen direkt am Vorfeld versorgen Mitarbeiter mit Wasser. Zusätzlich werden Kopfbedeckungen, Sonnenbrillen und Sonnencreme zur Verfügung gestellt. Im Rahmen der Hitzeschutzmaßnahmen erhalten Beschäftigte bei entsprechenden Wetterlagen außerdem SMS-Hitzewarnungen mit Hinweisen, ausreichend zu trinken, körperliche Belastungen nach Möglichkeit zu reduzieren und Pausen im Schatten zu verbringen. Nur so und mit großem Einsatz der Mitarbeiter besonders an heißen Tagen ist es möglich, dass der Flughafenbetrieb sicher und reibungslos funktioniert, Passagiere entspannt in den Urlaub starten und wieder nach Hause kommen können.
Zum Autor:
Kurt Hofmann arbeitet seit dreißig Jahren als Journalist sowie seit 2000 als Luftfahrt-Experte für internationale TV-Stationen. Fragen mit Betreff „Überflieger“ an reise@kurier.at
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