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Kolumnen
01/29/2020

Traum und Nutzen

Hirnforscher sind dran, den Nutzen des Kopfkinos für uns zu erforschen - können sie die Finger davon lassen, bitte?

von Andreas Schwarz

Jetzt stand in einem Blatt zu lesen, „Wie Träume unser Leben beeinflussen“. Hirnforscher würden erst langsam begreifen, welchen Sinn das Kopfkino im Schlaf hat – und wie man es sich zunutze machen kann.

Bitte nicht!!

Den nächtlichen Traum zu fassen zu kriegen, ist ein Menschenbegehr seit je. Schon der maßlos kluge und in Maßen überschätzte Sigmund Freud hat sich in krause Theorien verstiegen, wonach der Traum auf Basis aktueller und/oder in der Kindheit verdrängter Wünsche blühe, ein bisserl sexuell konnotiert (das war damals eh alles). Und Traumdeuter glauben zu wissen, was Träume vom Fliegen, Abstürzen, Erdbeeren oder Gummibären bedeuten.

Eh schön. Aber dürfen wir einfach nur träumen? Ein zweites, drittes Leben leben des Nachts, kunterbunt, atemlos, schön, panisch, manchmal erklärbar – ohne dass irgendwer den „Nutzen“ aus der letzten Bastion dieses Ich herauskitzelt? Das wäre der größte Nutzen, bitte, danke!

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