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Kolumnen
10/15/2021

Reisen

Vom Ankommen in Wien-Schwechat

von Andreas Schwarz

Und jetzt zu etwas Anderem. Fast hätte hier schon gestanden: Reisen ist in Europa nach 1,5 Jahren bunter Test- und Quarantäneregeln, fröhlichen Formulare-Downloadens (und Scheiterns) und Stunden am Flughafen wieder recht unkompliziert. 3-G-Nachweis zu Maske und Pass, und schon ist alles (fast) wie früher.

Doch dann landet man abends auf dem Micky Maus-Flughafen Wien-Schwechat; sinniert, was sich der Architekt dabei gedacht hat, ankommende und abfliegende Passagiere wild durcheinanderzuwürfeln; klettert durch enge Gänge und bleibt in einem dunklen Schlurf abstandsfrei im Passagierstau stecken. Per Zuruf aus weiter Ferne wird die Schlange (nicht) in Transit- und Einreisende geteilt, ehe junge Rekruten zwischen Machtfülle und Erleichterung, nicht im Gatsch zu liegen, „Wo worns die letzten zehn Tag’ im Ausland?“ herrschen und 3-G kontrollieren.

Es muss also richtig heißen: Reisen ist in Europa, außer in Österreich ...

andreas.schwarz@kurier.at
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