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Kolumnen
03/04/2021

Lychees

Wie man China wieder lieb haben kann

von Andreas Schwarz

 

Im Moment mag die Chinesen niemand so wirklich. Das liegt natürlich am blöden Virus und seiner Herkunft (eine der schönsten Legenden dazu: Vor einem Jahr auf einem Markt in Wuhan: „Ich hätte gerne eine gegrillte Fledermaus“ – „Die ist aber noch nicht durch“ – „Na, davon wird die Welt auch nicht untergehen“).

Vor einiger Zeit haben wir uns über die in Hinterhöfen fabrizierten Teigtascherln aufgeregt (die kamen allerdings nicht aus China, sondern aus Margareten); jetzt rümpfen wir über angeblich in China produzierte österreichische Masken die Nase; mit chinesischen Handys kann man nicht googeln, aber man wird ausspioniert; und der Saharastaub ist auch lästig – der kommt zwar aus Afrika, aber dort sind die Chinesen bekanntlich längst auch schon.

Gegen solch’ Phobie hilft Monty Pythons ewig schönes „I like Chinese“. Auf Youtube mitsummen, „their food is guaranteed to please, a fourteen, a seven, a nine and lychees“ – und schon haben wir sie wieder lieb. Oder so.

andreas.schwarz@kurier.at

 

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