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Kolumnen
11/24/2021

Lockdown-Wünsche

Nein, was in einem Monat ist, sagen wir jetzt nicht ...

von Andreas Schwarz

Keine Sorge: Am letzten 24. vor Weihnachten erinnern wir nicht daran, dass bald Weihnachten ist. Erstens ist weihnachtsvorbereitungstechnisch eh grad Pause. Zweitens  erfolgt die hier  oft geübte  frühe Erinnerung (z. B. am 24. Jänner) genau deshalb: dass man nicht  in Verzug gerät, weihnachtsgedanklich. Weil später immer was reinpfuschen kann. Jetzt grad das Fledermaus-Virus.
Wünschen darf man sich trotzdem was. Dass der Lockdown wirklich am 12. 12. endet,  aber die Kaufhauslautsprecher („Last Christmas“) im Lockdown bleiben. Dass der verbreitete Bildungs-Lockdown (Corona-Verschwörungstheorien)    beendet wird.  Dass  die „Dancing Stars“ in einen freiwilligen Dauer-Lockdown gehen  (oder durch das ausgeschöpfte Reservoir an C- und D-Promis dort landen).  Dass  der Herr Kickl gesund wird, aber im Sprech-Lockdown bleibt.  Dass wir 2022  das Wort  Lockdown gar  nicht mehr aussprechen müssen/dürfen. Nur noch Weihnachten, monatsregelmäßig, am 24.

andreas.schwarz@kurier.at

 

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