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Kolumnen
08/02/2021

Kennedy-Beton (3)

"Verdichtung" in der Stadt - und wer wird dafür zur Verantwortung gezogen?

von Andreas Schwarz

Obiger Titel ist zum geflügelten Wort geworden für den Sand, den die Bewerber neuer Wohnbauten uns gerne in die Augen „rendern“: Das Legebatterie-ähnliche „Kennedy Garden“-Projekt auf einer ehemaligen Altpenzinger Frei- und Grünfläche hat mir Garten so viel zu tun wie der Ex-Planungssprecher der Grünen, Christoph Chorherr, mit Grün – der hat in Bürgerversammlungen mit Verve das Projekt und die notwendige „Verdichtung“ der Stadt verteidigt. Wer Spenden von Baufirmen für sein Schulprojekt in Südafrika sammelt, kann nicht immer grün denken.

Jetzt sehen die Anrainer mit Schrecken, was ihnen in ihr kleines Dorf gebaut und bald an Verkehrshölle zugemutet wird – und es ist zu spät.

Und wer wird für solche städteplanerischen Verbrechen nicht nur in Penzing zur Verantwortung gezogen? Für oft leer stehende oder zur Spekulation verwendete Betonklötze? Für vernichtetes Stadt-Grün in Klimawandelzeiten?

Egal, gebaut ist gebaut – nächstes Projekt bitte.

andreas.schwarz@kurier.at

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