Kolumnen
09/24/2021

Kaffee mit Katze

Die Mehrheit der 1,8 Millionen Katzen in Österreich legt Wert auf gutes Personal.

von Simone Hoepke

Sie war die Muse von Karl Lagerfeld, teilte mit ihm Tisch und Bett, ist selbst eine Berühmtheit: Choupette, die weiße Birmakatze, die einen eigenen Koch und zwei Zimmermädchen beschäftigt.

Klingt besonders, ist es nicht.

Schließlich legt die Mehrheit der 1,8 Millionen Katzen in Österreich Wert auf gutes Personal. Auf einen Portier, der zu jeder Tages- und Nachtzeit die Türen öffnet und die Fähigkeit besitzt, Futterdosen in vorauseilendem Gehorsam zu öffnen. Ein Vollzeit-Job.

Wer die Schnurrbart-Träger lieber in einem Katzen-Café besucht, muss dafür nicht mehr bis nach Japan fliegen. Es gibt sie auch in Österreich. Nicht zu verwechseln ist das Katzen-Café mit Katzenkaffee, genannt Kopi Luwak. Die teuersten Bohnen der Welt finden den Weg in die Tasse über den Umweg des Schleichkatzenmagens und -darms. Die Bohnen liegen also erntereif im Katzenkot.

„Sehr abgerundetes Mundgefühl“, urteilen Experten.

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