Fitnesstrends: So ein Laufband ist nicht nur fürs Laufen gut

Ob 12-3-30-Methode oder "Treadmill Dancing": Mit einem Laufband lässt sich so allerlei abseits des eigentlichen Lauftrainings anstellen.
Elisabeth Holzer-Ottawa
Ein Mann trainiert auf einem Laufband in einem Fitnessstudio.

Ihre Kolumnistin ist ja eine der Sorte Läuferinnen, die gern auf ein Laufband geht. Es ist wetterunabhängig und erleichtert die ungeliebten Intervalltrainings, weil Tempo, Zeit und Strecke bequem eingestellt werden können. Aber es gibt so vieles mehr, was man auf einem Laufband alles anstellen kann.

Spazieren beim Fernsehen

1.) Spazierengehen während des Fernsehens: Die Kolumnistin macht das zuweilen spätabends im Fitnesscenter. Seltsam, sagen Sie? Stimmt. Aber besser so als mit Chips, Eis und Faultier auf der Couch kuscheln.

12-3-30-Methode

2.) Einen Fitnesstrend probieren: Länger schon ist die 12–3–30-Methode beliebt, die aus den USA kam. Zwölf Prozent Steigung, drei Meilen Tempo, 30 Minuten Training – im metrischen System müsste es eigentlich 12–4,8–30 heißen, weil drei Meilen pro Stunde etwa 4,8 km/h entsprechen. Aber das klingt nicht so flüssig, also 12–3–30. Keine schlechte Sache, solange auch die Arme mitschlenkern, zwölf Prozent Steigung gehen schön in die Oberschenkel, das erinnert ein bisschen an Wandern.

Tanzen? Cool! Oder doch nicht ...

3.) Tanzen: Im Fitnesscenter mehrmals zuletzt beobachtet. Das ist tatsächlich ebenfalls ein Trend, der an Ihrer Kolumnistin bisher offensichtlich vorüber gegangen ist, obwohl er, wie Dr. Google verriet, bereits vor mehr als zehn Jahren in Zeitschriften und auf Youtube als "Treadmill Dancing" auftauchte. Wer danach sucht, findet ganze Choreografien für Laufbandtänzer.

Klingt lustig? Ist es auch oder besser: wäre es. Zum Laufbandtanzen braucht es schon Geschick, das Ihre Kolumnistin leider nicht besitzt – dafür aber seit dem Runterstolpern vor Publikum ein angeknackstes Ego.

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