Haushalt und Intelligenz

"Ohrwaschl": Vom Wäschewaschen bis zum Hamsterfüttern macht sich der Haushalt künftig alles selbst - und was machen dann wir?
Andreas Schwarz

Andreas Schwarz

Die große Frage der Menschheit lautet im Augenblick ja: Wird die künstliche Intelligenz irgendwann die des Menschen ersetzen?(Das wär’, schaut man sich so um, manchmal eh kein Fehler nicht.)

Bis es so weit ist, nimmt uns der Roboter bereits viel Arbeit und Tun ab, zum Beispiel zu Hause. Wer hip sein will und es sich leisten kann, steuert Rollo, Rasensprenkler und elektrischen Kamin per Handy-App (am besten vom Café oder Opernsessel aus, damit’s ja alle sehen). Künftig, so erzählt ein Experte, wird sich der roboterisierte Haushalt überhaupt ganz selbst organisieren – vom Wäschewaschen bis zum Hamsterfüttern ist dann alles erledigt, wenn wir nach Hause kommen (Anfangsprobleme – der Hamster hängt an der Wäscheleine und sein Streu rieselt durch die Kaffeemaschine – werden bald behoben sein).

Und was machen wir mit der vielen Zeit, wenn der Roboter dann auch noch das Kreuzworträtsel löst und selbst computerspielt? Diese Frage würde künstliche Intelligenz wahrscheinlich nicht einmal verstehen.

andreas.schwarz@kurier.at

Kommentare