Kolumnen
21.03.2018

Frühling (3)

"Ohrwaschl": Warum wir nach dem säumigen Frühling die Sommerzeit rasch nutzen sollten, wo doch Samstag in neun Monaten ...

Der Beginn der Jahreszeit Frühling kann, so belehrt uns das Lexikon, astronomisch, meteorologisch oder phänologisch bestimmt werden.

Astronomisch beginnt er, wenn Tag und Nacht gleich lang sind. Das ist nicht, wie wir vermeintlich in der Schule gelernt haben, am 21. März, sondern meist schon am 20. – also gestern. Mithin ist schon Frühling, ohne dass wir es bemerkt haben. Aber da ist er mit dem Weltglückstag, der auch gestern begangen wurde, in guter Gesellschaft.

Meteorologisch ist seit 1. März Frühling. Das hat eine UNO-Abteilung irgendwann so festgelegt – nur für all jene, die schon seit immer wissen, dass die UNO für die Fisch’ ist.

„Phänologisch“ heißt: Wenn die Frühlingspflanzen blühen (und der Bärlauch Gott sei Dank wieder zugeschneit wird).

Dem säumigen Frühling zum Trotz beginnt am Wochenende, wie kürzlich hier erwähnt, die Sommerzeit. Nützt sie! Denn (der Autor dieser Zeilen ist Ende der Woche nicht da, um daran zu erinnern): Am Samstag, dem 24., in neun Monaten ist schon wieder ...