© KURIER

Kolumnen
06/27/2022

Fake

Klitschko ist nicht Klitschko, und traf Karl Nehammer damals wirklich Wladimir Putin, als er mit Wladimir Putin ein „direktes, hartes und offenes Gespräch“ führte?

von Andreas Schwarz

Seit Wiens Bürgermeister Michael Ludwig mit Vitali Klitschko telefoniert hat, der nur so aussah und sprach wie Vitali Klitschko, aber ein sogenanntes „Deep Fake“ war, wissen wir: Es wurde eh nichts Geheimes besprochen („Ich habe nichts gesagt, was ich nicht auch Ihnen erzählen würde“, © Michael Ludwig). Was wir nicht wissen: Wozu dann so ein Gespräch? Und welche Fakes sind noch unterwegs?

Traf Karl Nehammer damals wirklich Wladimir Putin, als er mit Wladimir Putin ein „direktes, hartes und offenes Gespräch“ führte? Ist Günther Platter tatsächlich zurückgetreten (und Markus Wallner vorübergehend gleich mit), oder waren das nur deren „Deep Fakes“? Liegt das Hölzerne des Pamela Rendi-Wagner-Sprechs am noch ausbaufähigen „Deep Fake“-Ton? Und ist Gerald Grosz vielleicht von Haus aus nicht echt, sondern nur ein drittklassiges Rumpelstilz-Fake zur Bundespräsidentenwahl-Verblödelung? Uii, da kommt noch viel auf uns zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.

Kommentare