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Rath Reist: Der Chiemgauer Herzschlag im "Achental"

Das "Archental" ist ein High-End-Resort geformt, das alpine Urkraft mit aristokratischer Nonchalance verbindet.

Von Carsten K. Rath

Es gibt Orte, die Legenden magisch anziehen. Im "Achental Resort" trafen sich die Weltmeister von 1990 um Lothar Matthäus zur Gipfelrunde, während ein paar Fairways weiter Thomas Müller und Philipp Lahm um den perfekten Putt kämpften. Wo sich Profis die Klinke in die Hand geben, haben "Motel One"-Gründer Dieter Müller und Ursula Schelle-Müller ein High-End-Resort geformt, das alpine Urkraft mit aristokratischer Nonchalance verbindet – "Old Money Style" zwischen Chiemsee und Kampenwand.

Rath Reist

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Carsten K. Rath ist Globetrotter von Berufs wegen. Als früherer Grandhotelier und Betreiber des relevantesten Hotelrankings "Die 101 besten Hotels" für Österreich, Schweiz und Deutschland reist er an 300 Tagen im Jahr. Info und Buchbestellung: die-101-besten.com

Liebeserklärung an die Region

Ich kann die handwerkliche Akribie in jedem Lodenstoff und jedem Naturstein mit den Händen greifen. Statt bayerischem Firlefanz dominieren Altholz, Leder und handgefertigte Designobjekte. Bodentiefe Fenster holen die Alpengipfel direkt ins Zimmer – beruhigend und unaufgeregt. Mein kulinarischer Anker ist das Drei-Sterne-Restaurant "es:ssenz" und Küchenchef Edip Sigl.

Sein "Chiemgau Menü" ist eine Liebeserklärung an die Region. Die Lachsforelle aus der Thalhamer Mühle oder das Wagyu-Rind, das keine 300 Meter entfernt grast, veredelt er mit einer Präzision, die selbst schlichte Zutaten in den Adelsstand erhebt. Im Menü "Chiemgau goes around the world" bittet er Bresse-Taube oder bretonischen Hummer auf die kulinarische Bühne. Die Vertikalverkostung in der Vinothek ist die Krönung – eine sensorische Zeitreise in feinste Nuancen seltener Jahrgänge.

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