Kolumnen
08/30/2021

Das Phänomen Diana Spencer

Diana, geschiedene Princess of Wales, ist der erklärte Liebling der Boulevardpresse.

von Lisbeth Bischoff

Am 31. August jährt sich nun zum 24. Mal ihr Todestag. Die Todesnachricht nach dem Autounfall in Paris verbreitet sich in Windeseile rund um die Welt. Chauffeur Henri Paul und Dianas Partner Dodi Al-Fayed sterben ebenfalls bei diesem Unfall. Es ist Dianas Butler, Paul Burrell, der Diana heimholt.

Er fliegt mit ihrem Lieblingskleid nach Paris, trifft am tragischen Ort des Geschehens die letzten Vorkehrungen für Dianas Heimreise nach England.

"Ich fragte die Queen, ob Diana noch ein letztes Mal heimkommen kann. Sie hat es genehmigt. Und die Prinzessin kam für ihre letzte Nacht in den Kensington Palast. Und ich dachte, es wäre eine letzte gemeinsame Würdigung durch die Familie. Aber niemand kam. Deshalb saß ich allein mit ihr und sagte: 'Es ist wie in alten Zeiten – ich und Du, allein in diesem großen Palast.'"

Ob es sich tatsächlich so zugetragen hat, wie Butler Paul es mir persönlich geschildert hat, weiß ich nicht. Es gibt keine Zeugen. Dokumentiert ist allerdings die folgende Geschichte: Vier Jahre nach Dianas Tod, 2001, werden in der Wohnung ihres Butlers Paul Burrell Designerkleider, Designerschuhe, Briefe, private Fotos, Schallplatten und CDs aus dem Besitz von Diana gefunden und beschlagnahmt.

Der Butler steht im Verdacht, Dianas persönliche Gegenstände gestohlen und verkauft zu haben. Es kommt zum Prozess. Paul Burrell erklärt sich für unschuldig. Dann soll er als Zeuge aussagen. Er kündigt an, dass er dann auch intime Details preisgeben muss. Doch am Tag der Aussage verliest Rechtsanwalt William Boyce ein Statement: "Die Queen teilt mit, dass sie von Paul Burrell informiert wurde, dass er Dianas Sachen habe. Ihr war nicht bewusst, dass das von Bedeutung sein könnte."

Die britische Presse glaubt nicht an einen Zufall. Offenbar sollte verhindert werden, dass Pikantes ans Tageslicht kommt. Bis heute ist es ein Rätsel, warum die Queen so lange geschwiegen hat. Freispruch für Butler Paul Burrell.

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