Rath reist: Wo raue Dünen zu edlen Hideaways werden
Sylt ist mehr als ein Sehnsuchtsort: Von friesischer Bodenständigkeit bis zu kreativer Spitzenküche zeigen ihre Gastgeber, wie regionaler Genuss internationales Niveau erreicht.
Von Carsten K. Rath
Zwischen Champagner-Sause und Dünenromantik zeigt Sylt seine Stärke: radikale Vielfalt und Spitzen-Hotellerie. Hier treffen Szenegastronomie und stille Rückzugsorte, Prominente und Puristen aufeinander. Max Westphal prägt das „Severin’s Resort & Spa“ mit bodenständigem Luxus und friesischem Charme unter dem größten Reetdach Europas. Hier inszeniert Nils Henkel im Restaurant „Tipken’s“ seine „Pure Nature-Philosophie“ mit regionalem Gemüse und außergewöhnlichen Texturen.
Lokale Produkte auf internationalem Niveau
An der Südspitze der Insel verantwortet Marco Winter die vier puristischen, mit Glasbrücken verbundenen Gebäudekuben des „Hotel Budersand“. Küchenchef Felix Gabel verbindet im „KAI3“ heimische Produkte und asiatische Einflüsse zu seiner spektakulären „Nordic Fusion“.
Der „Söl’ring Hof“ mit 15 Zimmern und Suiten wird von Jan-Philipp Berner wie ein privates Luxus-Domizil geführt. Er hebt hier lokale Produkte auf internationales Niveau, begleitet von den Raritäten des feinen Weinkellers.
Im Landhaus Stricker ist das Charisma von Holger Bodendorf spürbar – er vereint das kosmopolitische Design seines Hauses mit einer mediterran inspirierten Haute Cuisine. Die vier Häuser, die in ihren Kategorien die vordersten Ränge der „101 besten Hotels“ einnehmen – sind das Ergebnis von Service Excellence.
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