Kolumnen
30.04.2018

Brückenbauer

"Pisa schaut fern": Sepp Forchers seltsamer Weg von der Volksschule zum Heurigen

„So. Jetzt  schauen wir uns einmal unsere Blunze an“ (Koch Andreas Döllerer in „Schmeckt perfekt“)
Später vielleicht.


Zuerst zu Sepp Forcher. Er saß am Wochenende in „Klingendes Österreich“ beim Heurigen, ein Glas Weißwein auf dem Tisch, und sinnierte:
 „Was wär der österreichische Mensch ohne Volksschule? Da hat jeder seine Grundbildung her. Und hier beim Zahel in Mauer war früher, bevor es ein Heuriger worden ist, eine Volksschule. Also, es ist eine schöne geistige Brücke. Und man denkt sich: Jo, so mancher Volksschüler würd sich denken, wenn aus meiner Volksschule auch ein Heuriger worden wär, wär ja nix Schlechtes.“
Auf dieser „schönen geistigen Brücke“ könnte man über Kalksburg zum Praterstern weiterspazieren, wo wegen des Alkoholverbots  die Alkoholkranken  in die Umgebung ausweichen, und es gibt einige Schulen in der Nähe, auch eine Volksschule, aus der noch kein Heuriger wurde, nicht einmal ein kleiner Branntweiner.