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Kolumnen
08/02/2019

Außerirdisch

Wie sieht außerirdisches Leben aus - schreddern die auch? Und was denken die, wenn sie uns sehen?

von Andreas Schwarz

Immer wieder erreichen uns Nachrichten, dass irgendwo im All ein „erdähnlicher Planet“ gefunden wurde. Die Dinger heißen dann lustig, so wie der jetzt von Österreichern mitentdeckte GJ 357 c. Sie fliegen „relativ nah“ vor sich hin (= müde 31 Lichtjahre weit). Und sie haben unter Umständen, vielleicht ...

Die Frage nach Leben da draußen bewegt uns ja seit ewig: Die kleinen Grünen, schreddern die auch? Flugschämen sie sich, wenn sie durch die Galaxis eilen? Haben sie Kühe auf der Alm, von denen sie umgerannt werden?

Und wenn sie uns sehen: Was denken sie? Und ist das der Grund, warum sie uns noch nicht nähergetreten sind?

Aber was, wenn außerirdisches Leben ganz anders auftritt, als wir es uns vorstellen? Als Gas, Luft, irgendwas, das wir noch nicht kennen? Oder als Johnson, Kickl, Gabalier, und wir wissen’s nur nicht?

Es ist zu fürchten, dass uns GJ 357 c da auch nicht weiterbringen wird.

andreas.schwarz@kurier.at

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