Aufgewärmt

Populäre Musiker gestern, heute - und morgen?
Andreas Schwarz
Porträt eines Mannes mit Brille und blauem Sakko vor dem Schriftzug „Kurier Kommentar“.

„Über Musik lassen sich wunderbar Generationenkonflikte verhandeln“, schrieb Kollege LEY jüngst sehr treffend an dieser Stelle: Die Eltern glauben stets, dass die Musik ihrer Jugend besser ist als der Lärm der Jugend von heute; die, wenn sie dann selbst Eltern sind, dasselbe von ihrer Musik/Lärm glauben. So weit, so immer gleich.

Dann fährt man als Altvorderer durch die Stadt und sieht Plakate wie „All You Need Is Love – Das Beatles-Musical“; „Elvis – Das Musical“; „Simply The Best – Die Tina Turner Story“; „Massachusetts – Das Bee Gee Musical“; „One Vision Of Queen“ ... – Musiker von lange früher, die nicht mehr auftreten können, weil die meisten von ihnen gemeinerweise tot sind. Die „aufgewärmt“ werden, ewig gültig wie Mozart oder Rossini. Und man sinniert: Welche Namen, große Namen von heute werden, wenn die Jungen Eltern sein werden, auf den Plakaten stehen? Mal fragen.

andreas.schwarz@kurier.at

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