Ziemlich Kleines ganz groß betrachtet

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Junge Forscher_innen nehmen Gegenstände unter die Lupe - im Wissenshof einer Wiener Bücherei. Vier dutzend Fotos.

„Das Blatt hat ja Löcher!“ ertönt ein erstaunter Aufschrei im Hof der Bücherei Erdbergstraße (Wien-Landstraße). Es geht um ein grünes Blatt eines Baumes, das unter den Linsen eines Qualitätsmikroskops liegt. Kinder nehmen an diesem Nachmittag unterschiedlichste Objekte unter die Lupe – und das im wahrsten Sinn des Wortes. Livia, Ilvy, Jakob, Magdalena, Johannes und Michael sind an diesem Mittwoch in die Experimentierwerkstatt gekommen. In eine solche verwandelt(e) sich die von der städtischen Bücherei umgebene Freifläche an fünf Mitwochnachmittagen während der Ferien – in Zusammenarbeit mit dem ScienceCenter-Netzwerk.

In den Bann gezogen

Neben dem Mikroskop liegen vor allem pflanzliche Gegenständen zur vergrößerten Betrachtung: Scheiben von Knoblauch, Zwiebeln, das genannte Blatt und noch so manches. Auch ein Erdapfel (Kartoffel) wurde zuvor von Mira, einer der Explainer_innen des Wissenschaftsvermittlungsteams, angeschnitten. Der Erdapfel/die Kartoffel erregt aber als Ganzes große Aufmerksamkeit – verschrumpelt mit weiß-lila „Auswüchsen“ – den Keimlingen dieses Nachtschattengewächses. „Schaut aus wie ein Gebirge aus dem der Kopf eines Dinosauriers wächst“, meint Johannes, den das Mikroskopieren besonders fesselt zu Balduin, Miras Kollegen vom ScienceCenter-Netzwerk. Das, so verkündet er mehrfach, werde sein Wunsch für Weihnachten und den kommenden Geburtstag sein: „Das kann man immer machen, wenn dir langweilig ist“ – und schon legt er das nächste Objekt zur Betrachtung auf die kreisrunde Fläche unter den Linsen, dreht am Rad, um zu fokussieren und die Dino-„Hörner“ im Detail zu beobachten.

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Blicke ins Ohr und ins Auge

Am nächsten Tisch steht ein Laptop mit angeschlossenem digitalen Mikroskop. Manche der Objekte, die beim anderen Mikroskop genauer betrachtet werden, knüpfen sich die jungen Forscher_innen auch hier vor. Immerhin kann dieses bis zu 300-fach vergrößern, das andere nur fünf Mal. Allerdings hat das oben beschriebene die qualitativ deutlich besseren Linsen. Beim Laptop entdecken die Kinder dafür den Vorteil der Flexibilität und Mobilität des per Kabel angeschlossenen Mikroskops und beginnen es an ihre eigenen Ohren und Augen zu halten, um diese bzw. Details davon genauer am Bildschirm vergrößert betrachten zu können.

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Von der Wasserschüssel bis zum Handy-Mikroskop

Der dritte und vierte Tisch bieten viel einfachere Vergrößerungen – von kleinen und größeren Lupen über ein abgebrochenes Kameraobjektiv bis zu runden Schüsselchen mit Wasser.
Magdalena stülpt vier, fünf jener Lupen, wie sie auch Uhrmacher_innen verwenden und die sich auch ins Auge zwicken lassen, übereinander, um zu schauen, ob sie winzig klein gefutzelte Buchstaben auf einem Blatt Papier so besser entziffern kann als nur mit einer Lupe. Der Reihe nach probieren einige auch den aufklippbaren Mikroskop-Aufsatz für Handys aus...

In der Zwischenzeit schnappt sich Livia ein kleines Zweiglein und beginnt es mit Blei- und Buntstiften auf ein großes Blatt Papier zu malen.

Büchertisch

Apropos Papier: Das Team der Bücherei hat auf einem Tisch in der Bibliothek Kinder- und Jugendbücher über Mikroskopieren ebenso hergerichtet wie über andere naturwissenschaftlichen Themen – der Schwerpunkt dieser Kooperation für fünf Ferienwochen zwischen diesen beiden Einrichtungen.

Fotos vom "Wissenshof", 25. Juli 2018

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Objekte der Betrachtung ...

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... werden in dünne....

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... Scheiben geschnitten, um...

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... in der Folge unterm Mikroskop...

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... genauer betrachtet zu werden ...

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... dafür gibt es auch ...

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... ein digitales Mikroskop, ...

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... das nicht nur stärker vergrößert, sondern auch flexibel ...

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... Dinge unter die "Lupe" nehmen kann ...

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... Lupen gibt es die ...

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... unterschiedlichsten, die ...

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... den jungen Forscher_innen ...

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... zur Verfügung stehen ...

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... auch eine, die...

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.. über die Kamera-Linse eines Handys ...

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... geklemmt werden ...

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... kann

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... und hier eines der Fotos - durch das aufgesteckte Mikroskop betrachtet Teil eines Blattes

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Manche zeichnen auch...

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... Gesehenes mit Stiften ...

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... auf Papier

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Lupen...

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... ergeben ...

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... auch ...

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... so manches ...

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... "schräges" Foto...

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... kleine und kleinste Schrift ...

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... Blicke in die Ferne...

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Infos über Wissenshof und andere Workshops

„Wissens°hof“ – eine Experimentierwerkstatt inmitten einer Bücherei

In Kooperation mit den Büchereien Wien verwandelt der Verein ScienceCenter-Netzwerk im Sommer den Hof der Filiale Erdbergstraße zur Werkstatt. Bei einem Experimentierlabor im Hof der Bücherei sind Kinder ab 8 Jahren dazu eingeladen, sich Hands-On mit MINT-Themen zu befassen, technisch zu basteln, zu lernen, zu staunen und Spaß zu haben. Ein Medientisch rundet das Angebot ab. Der Wissens°hof startet am 11. Juli 2018 um 14 Uhr mit Mitmach-Aktivitäten zum Thema Technik. Alle Termine: www.science-center-net.at/kooperationen

Hinkommen – Mitmachen – Staunen!
Werkstatt zum Experimentieren, technischen Basteln, Staunen und Spaß haben
Für Neugierige ab 8 Jahren, Gruppen bitte Anmeldung
Noch 1. und 8. August (jeweils Mittwoch, 14 bis 16 Uhr)
1030, Erdbergstraße 5 – 7
Telefon: (01) 4000-03161

erdbergstrasse@buechereien.wien.at
science-center-netzwerk/Wissenshof

 

„Das heiße Labyrinth“ – Sommerworkshops Ende August

In den letzten zwei Ferienwochen lädt der Verein ScienceCenter-Netzwerk im Rahmen des wienXtra-ferienspiels gemeinsam mit der Kapsch Group zu insgesamt acht Workshops zum kreativen Tüfteln und Basteln mit Strom. Kinder zwischen 10 und 13 Jahren entwerfen und bauen gemeinsam mit ihren (Groß-)Eltern „elektronische Labyrinthe“: Hindernisparcours, durch die eine Metallkugel geschickt manövriert werden muss, damit sie keines der stromleitenden Hindernisse berührt.

Für Kinder zwischen 10 und 13 Jahren mit einer erwachsenen Begleitperson
21. bis 24. August, 28. bis 31. August 2018
jeweils Di – Do: 14 - 17 Uhr, Fr: 10 - 13 Uhr
Kapsch Group, 1120, Am Europlatz 2
Anmeldung: (01) 710 1981-12 (Mo-Do 13-15 Uhr, Fr 10-12 Uhr)

office@science-center-net.at

www.science-center-netzwerk/labyrinth

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