Kiku
23.03.2018

Wirtschaft in der Schule und in Ferienspielen lernen

Von Übungsfirmen über Junior-Companys bis zu Kinderstädten in den Ferien.

Wirtschaftskunde ist in der Schule meist mit Geografie gekoppelt. In Handelsschulen und Handelsakademien führen Schüler virtuelle Übungsfirmen – sämtliche Funktionen realer Firmen gilt es auszuprobieren. Die Idee wurde exportiert, mittlerweile kann mit Übungsfirmen in fast zwei Dutzend Ländern gehandelt werden.
www.act.at

„Learning by doing“ ist die Maxime bei Juniorfirmen ab der 9. Schulstufe. Jugendliche gründen Firmen, die im Gegensatz zu den meisten der verpflichtenden Übungsfirmen in Handelsakademien und -schulen real wirtschaften: Sie fertigen und verkaufen  Produkte an oder bieten Dienstleistungen  – vom Babysitten bis zur Homepage-Gestaltung...
www.junior.cc

Einige Schulen bieten Vorbereitungen auf den „Europäischen Wirtschaftsführerschein“ an. Die Abschlussprüfung ist standardisiert, derzeit in 25 Ländern, absolviert haben ihn bisher 50.000 Menschen aus 34 Ländern, allein in Österreich gibt es 25.000 Wirtschaftsführerschein-Besitzer_innen, davon rund 7000 Schüler_innen.
www.ebcl.at  

Spielerisch sicher die meisten Eindrücke ins wirtschaftliche Leben geben „Kinderstädte“ wie in Mini-Salzburg oder „Rein ins Rathaus“ ( Wien, das heuer allerdings wegen Renovierung des Rathauses ausfällt). Kinder üben dort alle für das Funktionieren einer Stadt erforderlichen Jobs aus – mit einer spielerischen Währung wie HolliCents in Wien, benannt nach dem Maskottchen des Wiener Ferienspiels.
http://minisalzburg.spektrum.at
wiener ferienspiel

Nach dem Muster der Kinderunis gibt es seit rund einem Jahrzehnt auch die Kinder Business Week in Wien, seit drei Jahren auch in Niederösterreich. Führende VertreterInnen aus Unternehmen erzählen oder vermitteln in Workshops Kindern Einblicke ins Wirtschaftsleben.
www.kinderbusinessweek.at