Kiku
04/16/2019

Wie viel Kinder könnten damit NICHT verhungern!

Immer wieder wiesen Jugendliche beim mehrsprachigen Redebewerbs „SAG’S MULTI!“ auf globale Ungerechtigkeiten hin.

„Alle zehn Sekunden stirbt ein Kind weltweit an den Folgen des Hungers, während alle zehn Sekunden mehr als 45.000 Tonnen Essen verschwendet werden.“ So eröffnete Abdurrahman Mohideen seine Rede. Der Schüler aus dem BG Neunkirchen (Niederösterreich) war einer der fast 140 Jugendlichen, die es ins bundesfinale des mehrsprachigen Redebewerbs „SAG’S MULTI!“ geschafft hatten. Mit mehr als 50 verschiedene Sprachen - immer in der Kombination mit Deutsch - waren an die 600 Schülerinnen und Schüler aus ganz Österreich im Herbst in den zehnten Durchgang dieses Bewerbs gestartet.

Mohideen sprach auf Englisch (als Erstsprache, viele Jugendliche hatten diese, aber auch andere als erlernte Fremdsprachen gewählt). „Alle zehn Sekunden stirbt ein Kind weltweit an den Folgen des Hungers, während alle zehn Sekunden mehr als 45 000 Tonnen Essen verschwendet werden. Wie viele Kinder hätten wir mit diesem Essen retten können?...

Wir sollten uns glücklich schätzten in einem Land wie Österreich zu leben. Wir sollten schätzen das ungeheure Glück zu haben, nach Hause zu kommen und was zum Essen zu haben, während andere Kinder hungern müssen. Wo bleibt unsere Dankbarkeit? Und wo bleibt unsere helfende Hand?

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Wacht auf!

... Ist euch bewusst, was für schreckliche Dinge in unserer Welt vor unseren Augen passieren? Wacht auf! Steht auf und schreit. Schreit mit mir zusammen für diejenigen, die schweigen müssen, steht auf für diejenigen, die gefesselt sind, wacht auf für diejenigen, die noch schlafen. Aber verdammt noch mal tut irgendetwas! Wir sind so beschäftigt mit Trends folgen, Likes sammeln und Geld machen, dass wir das wirklich wichtige vor unseren Augen verlieren. Geben wir doch den anderen die nicht so privilegiert sind, die Chance die gleichen Rechte wie wir haben zu dürfen.

... Aus diesem Grund wacht auf! Verschließt nicht eure Ohren vor den Hilfeschreien anderer Menschen. Wacht auf! Lasst uns gemeinsam aufstehen und gemeinsam schreien für die Rechte der anderen, die es nicht tun können. Ich, Abdurrahman Mohideen, 17-jähriger Schüler des BRG-Neunkirchens, hoffe, dass ich euch mit meiner Rede wach rütteln konnte.“

www.sagsmulti.at

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Im Folgenden (fast) alle Redner_innen - in Fotos und mit deutschsprachigen Kürzest-Auszügen aus ihren Reden (einige Fotos fehlen noch, sobald die in der Redaktion eingelangt sind, werden sie ebenfalls mit Zitaten ergänzt).

(Fast) alle Redner_innen des ersten Finaltages

Einige Fotos - und die dazugehörigen Kürzestfassungen folgen noch

Elif Tamur (NMS Ebenfurth, NÖ/Türkisch): Ich bin eines von 145 Kindern der neuen Mittelschule Ebenfurth, ich bin eines von 1,3 Millionen Kindern unter 15 Jahren in Österreich, eines von 80 Millionen in der EU, eines von 1,9 Milliarden auf der Welt. Eigentlich sind wir ganz schön viele. Und viele von uns wollen dasselbe. Wir wollen keinen Krieg, keinen Hunger, keine Armut, keine Kinderarbeit und keine Umweltzerstörung, nirgendwo in Europa, nirgendwo auf der Welt. Wir wollen Frieden, Gerechtigkeit und einen gesunden Planeten für uns alle. Und das kann gelingen, weil wir ja ganz viele sind.

Aia Hammad (B/ORG Henriettenplatz, Wien/Arabisch) sprach über die Fridays For Future-Bewegung und meinte u.a.: „Ebenso wichtig wie die Politiker und die Verantwortlichen der Wirtschaft ist das Verhalten Einzelner. Wir können und werden es verändern. Es ist unsere Verantwortung, uns Europa und die Welt zu beschützen.“

Tuğba Başdoğan (NMS Neufeld/Leitha, Burgenland/ Türkisch): Wenn ich mir aber die aktuelle Politik anschaue und die Schwierigkeiten, mit denen einige SchulkollegInnen bzw. deren Eltern zu kämpfen haben, bin ich mir nicht so sicher, ob in Österreich wirklich alle Menschen gleich viel wert sind! Ich sage nur Kürzung der Mindestsicherung.

Ilmi Djemali (WMS Leipzigerplatz, Wien/Englisch als erlernte Fremdsprache): Frag dich nicht ob du normal oder abnormal bist. Umgib dich mit Leuten, die dich so nehmen wie du bist, vor denen du dich nicht rechtfertigen oder verstellen musst, sondern bei denen du einfach DU sein kannst.

Taha-Alhasan Ben Yahya (WMS Leipzigerplatz, Wien/ Arabisch):  Baut Brücken die Mobbingopfer, Mobbingtäter, Zuschauer und Vermittler verbinden. Baue eine Brücke, die Mobbing-Opfer, Mobbing-Täter, Zuschauer und Vermittler verbindet, baue eine Mauer zwischen uns und Gewalt, Hass und Ausschließungen.

Jessica Ashley Auinger (Berufsschule Verwaltungsberufe, Wien/ Italienisch als erlernte Fremdsprache): Jeder kennt ja das berühmte Sprichwort: Man ist so alt wie man sich fühlt. Sprich, man kann 60 Jahre alt sein, sich aber fühlen wie 40. Genauso kann man auch in einem bestimmten Land geboren oder aufgewachsen sin, sich aber zu einem anderen Land, einer anderen Kultur hingezogen fühlen.

Maria Christine Kroneis (Tourismusschulen Semmering, NÖ/Englisch - Erstsprache): Ist es nicht unser gutes Recht, mit dem Gedanken aufzuwachsen, dass wir die nächsten 100 Jahre auch noch einen blauen Planeten haben? Ist es nicht unser gutes Recht, für unsere Zukunft zu kämpfen? Denn haben wir nicht so wie jeder andere Mensch auf diesem Planeten das Recht, Rechte zu haben?  ... zu leben? Das Recht auf eine Zukunft, in der es sich leben lässt?

Haseena Adalatyar (Rainergymnasium, Wien/Englisch als erlernte Fremdsprache): In Österreich können wir glücklicherweise wählen und so politisch mitbestimmen. Wir können diskutieren, unsere Meinung frei äußern, ohne uns Sorgen um unsere Sicherheit zu machen. ... Und diese Möglichkeiten möchte ich den Menschen in Afghanistan, Indien, Peru und vielen weiteren Ländern geben können. Das Wissen, die Erfahrungen, die ich hier gesammelt habe sollen anderen eine Hilfestellung sein. Beginnen möchte ich aber kleiner, bei meinen Freunden, aus Syrien, Afghanistan und weiteren Ländern.

Mohammed Mustafa Alaabo (Herta Reich R/G Mürzzuschlag, Stmk./ Arabisch): Marquis de Lafayette hat vor über 200 Jahre gesagt: „Die Menschenrechte beginnen, wo die Vorurteile enden.“ ... Wenn wir einander nicht als Volks- oder religiöse Gruppen, sondern rein als Menschen sehen und wenn wir die Rechte der anderen respektieren und bewahren, dann haben wir die Chance, eine globale gemeinsame Gesellschaft zu schaffen.

Ripsime Baghdasarian (HBLVA Rosensteingasse, Wien/Armenisch): Es ist wichtig aufzustehen und zu sagen „Ich finde, ich habe das Recht zu sagen was ich denke und wenn es dieser Gedanke ist, dann ist es eben dieser Gedanke.“ Denn was im Leben bereuen wir mehr – Dinge, die wir getan haben oder Dinge, die wir nicht getan haben?“

Galizia Gaia (BafEP Sacré Coeur Pressbaum, NÖ/Italienisch als Erstsprache): Der 1. Eindruck kann sowohl richtig wie auch falsch sein. Am besten wäre es, in vielen Situationen objektiv zu sein. Das heißt, subjektive Erfahrungen, Erinnerungen, Vorurteile usw. auszuschalten. Leider ist das unmöglich. ... Es ist leichter für uns, aufgrund erster Eindrücke, Menschen in bestimmte Schubladen zu stecken. Das ist einfacher, als Sachverhalte zu hinterfragen, weil somit auch Selbstkritik gefordert wäre.

Šukejna Haračić (BHZAK/BHAS Judenburg, Stmk. / Englisch als erlernte Fremdsprache): Menschen haben schon unzählige Male Unheil angerichtet. Gesteuert von Hass, Unzufriedenheit und Gier sind wir zu allem fähig. Aus Fehlern lernt man, nicht wahr? Doch wir können die Finger nicht davon lassen. Also ich habe mir diese Frage des Öfteren gestellt. Denn ich denke, dass es für die Menschheit höchste Zeit wird, aufzuwachen. Wir haben genug angestellt! Es reicht!

Fatma Yıldız (HBLVA Rosensteingasse, Wien/ Englisch als erlernte Fremdsprache): Die Globalisierung ermöglicht es mir, meine Cousinen und Cousins telefonisch jederzeit zu erreichen, errichtet aber auch gleichzeitig Mauern zwischen mir und meiner Herkunft. Wir können Maschinen besser bedienen als die vorigen Generationen, aber verlieren an Menschlichkeit. Doch um die Zukunft besser gestalten zu können, bessere Zukunftsentwürfe machen zu können und für eine faire Welt einzustehen, benötigen wir unsere Herkunft. Nur so können wir als bewusste Nutzer die Unmenschlichkeit vorbeugen.

Nikolett Meszaros (BHAK/BHASch Judenburg, Stmk./Spanisch - erlernte Fremdsprache): Aber jetzt habe ich keine Angst, ich bin immun geworden. Alles, was vergangen ist, hat mir geholfen, mich zu sammeln, und mir wurde klar, dass wir vor dem, was wir fürchten, niemals entkommen werden. Auch wenn wir von Zeit zu Zeit fallen, müssen wir nicht aufhören. Wir fallen, wir verletzen uns... macht nichts, denn das ist das, was der Lauf des Lebens ist.

Claudia Bosek (BORG Wr. Neustadt, NÖ/ Polnisch): Liebes Publikum, wenn wir anfangen nur regional und lokal einzukaufen, dankt uns nicht nur unser Darm, denn der leidet auch unter den ganzen Pestiziden die sich in unsere Heidelbeeren und Avocados reinfressen, wenn sie über den halben Pazifik fliegen, sondern auch unsere Luft, unsere Mitmenschen und unsere zukünftigen Kinder. Hiermit möchte ich ihnen eine Volksweisheit zitieren, die ihnen die Augen öffnen soll, wie wirkungsvoll die Kraft eines einzelnen Menschen ist. Wie sehr wir selbst etwas bewirken können. „Wenn du meinst, zu klein zu sein, um etwas zu bewegen, dann hattest du noch nie eine Mücke im Bett.“

Belinda Malli (BHAK/BHASch Judenburg, Stmk./Englisch als erlernte Fremdsprache): Ich möchte in einer Welt leben, die aus vollster Selbstverständlichkeit nicht urteilt, unterdrückt oder sabotiert. Ich möchte in einer Welt leben, die nicht für Frieden Krieg führt. Ich möchte in einer Welt leben, die keine Unterschiede zwischen Mann, Frau, groß, klein, dick, dünn, Religion oder Herkunft zulässt. Hört auf mit diesem schwarz-weiß-denken. Es gibt nicht nur die zwei Extreme, sondern unzählige Dinge dazwischen. Wir dürfen Intoleranz nicht mit Ausgrenzung beantworten.

Sebastian Pfeiler (BRG Petersgasse Graz, Stmk./Englisch - erlernte Fremdsprache): Eine Schlammschlacht von Debatte. Anscheinend kein Respekt für den Anderen. Und dann frage ich mich, will ich wirklich von diesen Menschen repräsentiert werden. Sind diese, die anscheinend den Diskussionspartner nicht wertschätzen, meine Stimme wert. Ist es das, wozu es gekommen ist. ... Jeder will doch gehört werden und doch scheint unsere Kultur in eine des Lauten, des Schreienden zu enden. Sollten wir nicht mit Verstand und Anstand handeln?

Mina Valerie Gruber (BRG Petersgasse Graz, Stmk./Englisch als erlernte Fremdsprache): Wir müssen miteinander reden, um Lösungen zu finden. Um über etwas reden zu können, muss man es erst verstehen, um etwas zu verstehen, muss man es erst lernen.

Sümeya Polat (B/R/G Neunkirchen, NÖ/ Türkisch): Unsere Traditionen helfen uns einen Rahmen zu bilden, aber manchmal gefällt uns dieser Rahmen nicht oder er ist uns zu eng. Ich habe mich dazu entschlossen, meinem Rahmen mehr Farbe zu geben, ein paar Farben zu übermalen, weil sie mir einfach nicht passen. Ich habe gelernt, mich nicht entscheiden zu müssen wo ich hingehöre. Ich bin nicht zu 100%ig österreichisch aber auch nicht zu 100%ig türkisch und das kann auch niemand von mir erwarten, weil ich es nicht bin.

Michelle Leger (HLW Sozialmanagement Graz, Stmk./ Englisch - erlernte Fremdsprache): Juni 2018. Ich ging mit Johanna zur Pride, eine Parade für die LGBTQIA+ Community. Überall Regenbogen. Ein Tag voller lächelnder Gesichter. Ein Tag ohne Sorgen. Wir waren alle eine Familie. Egal, ob man sich kannte oder nicht, man umarmte sich, redete und lachte miteinander. Aber das wichtigste: Jeder fühlte sich wohl. Und ich wünsche mir, dass wir irgendwann keine Pride Parade mehr brauchen werden. Nicht, weil ich dagegen bin, sondern weil ich denke, dass wir es schaffen können, dass sich die Mitglieder der Community immer akzeptiert und respektiert fühlen.

Manuel Achhorner (BHAK/BHASch Kitzbühel, Tirol/ Englisch als erlernte Fremdsprache) formulierte einen offenen Brief an die Liberalen, die Demokraten in den USA. In dem bittet er, sie mögen sich, um bei den nächsten Präsidentschaftswahlen Trump zu besiegen, einigen, beispielsweise auf zwei wichtige Forderungen: Gesundheitswesen und Umweltschutz und so wie’s Trump tat, diese immer wieder trommeln.

Livia Becker (HLW Ferrarischule Innsbruck, Tirol/ Italienisch - erlernte Fremdsprache): Unsere Zukunft braucht Herkunft. Herkunft der Lebensmittel und auch die aller anderen Produkte. Wenn wir alle unsere Lebensgewohnheiten nur ein bisschen ändern, indem wir z. B. nur noch jeden dritten Tage Fleisch essen, darauf achten woher unsere Produkte eigentlich kommen, egal ob Obst oder T-Shirt, und wie sie produziert wurden, oder einfach nur selbst von zu Hause ein Stoffsackerl zum Einkaufen mitnehmen, um unseren Plastikkonsum zu minimieren, hat unsere Zukunft noch eine Chance.

Zul Batbold (HLW Sozialmanagement Graz, Stmk./Englisch als erlernte Fremdsprache): Nun, am Ende meiner Rede, will ich appellieren, dass wir miteinander leben sollten statt gegeneinander, dass man seine eigenen Worte oder Taten bedenken sollte, statt andere vorzuverurteilen, ohne die Geschichte des anderen zu kennen. Lasst uns zweimal hinschauen, denn oft werden wir realisieren, dass vieles nicht so ist, wie es am Anfang scheint.

Leon Sonnleitner (BRG Petersgasse Graz, Stmk./Englisch - erlernte Fremdsprache): Im Sport ist es egal, welche Traditionen verfolgt werden, was für eine Sprache gesprochen wird, an welchen Gott oder an welche Götter geglaubt wird und welcher Hautfarbe man ist. Im Sport hat im Vergleich zu unserer Gesellschaft jeder und jede die gleichen Rechte, die bekanntlich durch Regeln festgelegt werden.

José Röpke (BREG Petersgasse Graz, Stmk./ Englisch als erlernte Fremdsprache): Vorurteile sind Filter, die unsere Sicht trüben. Vorurteile machen uns blind, um die wahre Schönheit und Vielfalt der Welt wahrzunehmen. Vorurteile sind Mauern, die uns von unseren Mitmenschen trennen. Aber, was verbindet uns? Wie kann man Menschen, die fremd sind, zusammenführen, damit sie zusammengehören? Die Antwort heißt „Sprache“.

Smajil Majetić (NMS Kalsdorf, Stmk./ Bosnisch): Wie kommt jemand auf die Idee, Menschen wie Instrumente zu missbrauchen, um für sich daraus Profit zu schlagen?  Im Sklavenhandel war dies ganz offensichtlich, jedoch bin ich überzeugt, dass auch heute noch in versteckter Form Sklavenhandel betrieben wird. Arbeiter, die sich nicht leisten können, gegen ihre Arbeitsverhältnisse zu protestieren, Kinder, die kaum Möglichkeiten haben, zur Schule zu gehen usw. Wo bleibt ihr Recht auf Würde?

Elena Pataki (B/R/G Neunkirchen, NÖ/ Englisch - Erstsprache): Häusliche Gewalt hat viele Gesichter auch solche die wir nicht sehen oder vll nicht sehen wollen. Denn bei vielen fängt es früher an als man denkt. Ich, du, wir sollten hinsehen anstatt weg zu schauen und es zu ignorieren. Keiner auf diesem Planeten sollte sich von einem Gefühl, einem schlechten Gewissen oder einer Angst in die Ecke scheuchen lassen.

Anisa Ajdarović (NMSi Feuerbachstraße, Wien/Englisch als erlernte Fremdsprache): Mit dem #metwo soll gezeigt werden, dass Rassismus leider allgegenwärtig geworden ist und man dagegen etwas tun muss. Außerdem möchte man sich untereinander mit dem Hashtag bestärken, zusammenhalten und seine Geschichte erzählen. Im Grunde genommen ist es so, dass alle Menschen glücklich in Frieden und Zusammenhalt leben möchten - egal, ob mit oder ohne Migrationshintergrund.

Agnesa Hasi (B/R/G Neunkirchen, NÖ/Albanisch): Warum hören wir dann nicht einfach auf uns zu vergleichen und gegeneinander zu konkurrieren? Wir differenzieren uns mit Religion, Hautfarbe, Kultur, Sprache, Aussehen, Geschlecht und dem Ganzen, was und Menschen NICHT ausmacht. Genau das sollte doch keine Rolle spielen. Wir sind alle nur Menschen mit Leib und Seele. Warum kann es statt Anerkennung, Hass und Konkurrenz, nicht einfach lieber Respekt, Frieden und Liebe heißen? Was ist so schwer daran, Zusammenhalt zu zeigen?

Schnappschüsse vom ersten Finaltag, 28. März 2019