Simon Stadler im Interview

© Lukas Kreč

Kiku
06/18/2019

Viel hängt von der Stimmlage und Körperhaltung ab

Simon Stadler, Schüler der VBS Mödling, im Kinder-KURIER- und schauTV-Interview.

von Heinz Wagner

Wie war dieser Schultag für Sie?
Simon Stadler: Wir haben das im Rahmen nonverbale Kommunikationsverfahren gemacht und gelernt, wie man am besten mit Pferden spricht, weil man mit denen gut nonverbal kommunizieren kann. Wir haben einiges dazu gelernt.

Was zum Beispiel?
Es hängt sehr viel davon ab, in welcher Stimmlage man spricht und davon ob man aufrecht geht, wie man steht, welches Schritttempo man auch wählt. Davon hängte es ab, wie man mit seinem Gegenüber kommuniziert.

War für Sie die Begegnung mit Pferden neu?
Ich war schon einmal auf einem einwöchigen Reitseminar.

Was war der Unterschied?
Heute es ist nur ums Kommunizieren auf nonverbale Ebene gegangen. Wir sollten keine Zügel verwenden und die Pferde nach Möglichkeit auch nicht berühren. Rein mit unserer Körpersprache sollten wir den Pferden sagen, was sie machen sollen.

Hat das auf Anhieb geklappt oder ist das schwierig zu erlernen?
Bei manchen Pferden hat‘s besser geklappt, bei manchen nicht so gut. Aber mit der Hilfe der Seminarleiterin hat das bald insgesamt ganz gut geklappt.

Haben Sie in der Schule auch schon andere nonverbale Kommunikation gelernt?
Wir haben im Unterricht den theoretischen Stoff gelernt und hier dann auch eingesetzt.

Was haben Sie da gelernt?
Über Stimmlage, Haltung, Gangart, auch Mimik, Gestik,

Hat dieses Lernen Auswirkungen auf Ihre Alltagskommunikation?
Auf jeden Fall, denke schon. Ich werde diese Taktiken auf jeden Fall anwenden zum Beispiel bei Bewerbungsgesprächen.

Beobachtet man nach solchem Wissen andere ganz anders?
Ja, zum Beispiel, wenn ich Interviews im Fernsehen sehe, fallen mir gewisse Verwendungen von Techniken schon auf, zum Beispiel Angela Merkel, wenn sie immer ihre Fingerpistole verwendet.