Stabil wie eine Eierschale umhüllen die Blasen Wasser

© Heinz Wagner

Kiku

Tragbares Wasser und natürliche Waschmittel

Einige der Versuche rund um Wasser(-schutz) bzw. -reinigung, so wie Wasch- und Lebensmittel.

von Heinz Wagner

03/09/2019, 06:12 PM

Grüne, irgendwie gelee-artig wirkende, unterschiedlich rund geformte grüne Dinger liegen in einer Schüssel. Dabei handelt es sich um „essbare Wasserblasen“, die Tim, Dietlinde, Helen und Alexander hergestellt haben, erklären und interessierte Kolleg_innen aus der ganzen Schule auch kosten lassen. Wer wissen will, wie sie diese schwabbeligen, essbaren Trinkwasserbehälter selbst hergestellt haben, für die/den gibt es auch die Liste mit Zutaten – von Natriumginat und Kalziumlaktat – neben Wasser- bis zur (in diesem Fall grünen) Lebensmittelfarbe. Und dazu natürlich auch das Rezept zur Herstellung. Die vier Jugendlichen haben, wie sie dem Kinder-KURIER erzählen, insgesamt sechs verschiedene Versuche bis sie das beste Ergebnis fürs tragbare Wasser erzielten.

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Wasserproben

Wasser – aus der Neuen, der Alten Donau sowie dem Wienfluss untersuchten Jakub, Mischa, Alette und Herbert. Dafür borgten sie sich einen Analysekoffer aus dem Physikunterricht aus und versetzten die Wasserproben mit verschiedenen Testflüssigkeiten.

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Wasser-Reinigung (1)

Julia, Helene, Johanna und Yannis versuchten – wie auch einige andere Teams – Wasser zu reinigen. Dazu bauten sie verschiedenste Filter: Schwamm plus Watte, Sand + Kies + Stoff, Kaffeefilterpapier mit Aktivkohle, ... Durch diese Filter ließen sie jeweils Regen-, Wiener sowie Hainburger Leitungswasser laufen. Die jungen Forscher_innen maßen verschiedenste Werte – von Nitrat bis zu Chlor und erstellten dazu anschauliche Balken-Diagramme.

Wasser-Reinigung (2)

Einem ähnlichen Thema hatten sich Julian, Daniel und Gabriel gewidmet. Allerdings verunreinigten sie vorher ihre Wasserprobe mit Erde und allem möglichen, bevor sie das Schmutzwasser durch drei Reinigungsvorgänge rinnen ließen: Zuerst durch ein Sieb, dann durch einen Kaffeefilter und schließlich durch einen Filter aus einer Schicht Sand, Kies und Glaswolle.

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Natürliche Waschmittel

Nun, die (Tinten-)Flecken sind nicht wirklich ganz weg, aber doch viel blasser. Und die Test-Fetzen – sowohl Baumwolle als auch Viskose - sind deutlich sichtbar reiner. Valerie, Freia, Clara und Emilia wollten Umweltverschmutzung zu Leibe rücken und haben eigenhändig Waschmittel aus natürlichen Materialien hergestellt: Kastanien, Zitronensäure, Kristallsoda und Efeublätter.

Die Kastanien beispielsweise müssen gewaschen und klein geschnitten werden, danach werden sie – für mindestens zwei Stunden – in Wasser gelegt. Dabei lösen sich die „Saponine“, eine Substanz, die dann als Waschmittel funktioniert. Vom Efeu legten die umwelt-engagierten - Jungforscherinnen die – gereinigten – Blätter beispielsweise direkt in die Wäschestücke in die Trommel der Waschmaschine.

Die vier Jugendlichen versicherten dem KiKu übrigens: „Wir haben das nicht nur für die Versuche für die Science Fair gemacht, sondern unsere Eltern überzeugt, dass wir jetzt ständig mit naturmitteln Wäsche waschen.“

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Vergleich gekaufter Waschmittel

Laura, Aileen, Vivian und Adela haben drei handelsübliche Waschmittel verglichen – nach zwei Kriterien: Fleckentfernung einerseits und Phosphatgehalt andererseits.

Lebensmittel-Tests (1): Käse

„Was für a Kas!“ nannten Ben, Amos und Tino eines ihrer informativen Plakate. Sie hatten drei verschiedene Käsesorten mit Hilfe eines Photometers auf Nitrat bzw. Nitritgehalt untersucht.

Lebensmittel-Tests (2): Orangen

Valentin, Niclas und Leonard untersuchten Spritzmittel in Orangen über ein durchaus aufwendiges Verfahren: Sie erhitzten die Schalen in einem Rundkolben und maßen anschließend nach Ableitung der Dämpfe über einen Rückflusskühler mit einem Photometer den Phenylphenid-Gehalt.

Fotos dieser acht Projekte

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