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Kiku
10/27/2020

Teller werfen für den kleinen Bankräuber

Die beiden Kinder, die die Hauptrollen spielen, sowie der böse Bankdirektor in „Die kleinen Bankräuber“ im Interview mit dem Kinder-KURIER - 2009.

Da "Die kleinen Bankräuber", ein lettisch-österreichischer Kinderfilm, beim diesjährigen, dem 32. KinderFilmFestival, wieder gezeigt wird, veröffentlichen wir nochmals das Interview, das der Kinder-KURIER bei der Premiere 2009 mit den beiden Kinder-Darstellerinen Zane leimane und Gustavs Vilsons sowie dem bekannten österreichischen Schauspieler Karl Markovics geführt hatte. Es wurde nur der damalige Titel erweitert und Zwischentitel neu eingefügt.

„Zwei Kinder sollen eine Bank ausgeraubt haben?”, fragt die Polizei. „Ja wirklich …“, antwortet die Mutter besorgt. Nach schallendem Gelächter wird der Hörer aufgelegt ... „Die kleinen Bankräuber“, eine lettisch-österreichische Koproduktion läuft derzeit in heimischen Kinos.

Rund um die Premiere stellten sich die beiden Kinder, die die Hauptrollen spielen sowie Karl Markovics (ja, genau der!), dem Kinder-KURIER zu einem Interview.

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Spaß, in einer echten Bank zu spielen

Zane Leimane (11) spielt Louisa, die ältere Schwester von Robby. Bereits mit vier Jahren wurde sie für die Komödie „Waterbomb For The Fat Tomcat“ entdeckt. Danach folgten zahlreiche Auftritte im Theater und letztendlich ihre Mit-Hauptrolle im jetzigen Film. „Es hat mir unglaublichen Spaß gemacht, in einer echten Bank zu spielen”, erzählt Zane. Ihre Lieblingsszene war in der Bank, wo sie einen Glasteller mit Bonbons auf den Boden werfen musste/durfte, um die Sicherheitsbeamten abzulenken, damit Robby sich im bewachten Teil der Bank verstecken konnte. „Fünf Mal durfte ich den Teller auf den Boden werfen.“

Gustavs Vilsons, der den kleinen Bruder spielte, fand die Szenen in der Bank am besten und da „vor allem, als wir das viele richtige Geld gesehen haben. Nur in den fahrbaren Mistkübeln (in denen sich die Kids versteckten, Anm.) war’s eng und sehr heiß“.

Drei Sprachen am Set

Da Zane und Robby noch in die Schule gehen, waren die Dreharbeiten in den Ferien. Meistens mussten sie und Gustavs zehn Stunden am Tag arbeiten.

„Die Dreharbeiten in der Nacht (17 bis 3 Uhr früh) waren sehr anstrengend“, sagt Zane. Besondere Angst hatte sie bei den Szenen am Land, vor allem vor den Pferden. Aber auch das schien sie ohne Probleme zu bewältigen. „Schließlich ist es mein großer Traum, Schauspielerin zu werden“, sagt sie.

Neben Schule und Schauspiel, liest Zane gerne, spielt Violine, fährt Ski oder geht mit ihrer Mama ins Nationaltheater. Dort hatte sie schon einen ihrer größten Auftritte.

Sie „will auch Schauspielerin werden, am liebsten im Theater“, während ihr Kollege „noch nicht weiß, was ich werden möchte, vielleicht Pilot oder ganz was anderes, aber einen Film würd ich schon noch gerne drehen“.

Mit ihrem berühmten österreichischen Kollegen (Hauptrolle im Oscar-gekrönten Film Die Fälscher), der den bösen Bankdirektor spielte, waren die beiden sowie der Regisseur Armands Zvirbulis „sehr zufrieden, er hat sich gleich gestellt wie die anderen“.

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Aufregend

Der beschreibt seine Rolle als „aufregend“ und „spannend“, vor allem wegen der beiden Sprachen: deutsch und lettisch. Ein Übersetzer war stets zur Seite und meistens konnte man sich auch auf Englisch verständigen.

„Ich finde, das Besondere an dem Film ist, dass Kinder die Hauptrolle spielen, wo eine Bank ausgeraubt wird. Schließlich ist die Bank nach wie vor in unserer Gesellschaft ein wichtiges Thema“, erzählt Karl Markovics.

Liisa Mikkola, 18 und
Heinz Wagner

www.kleinebankraeuber.at

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