Abdurrahman Erçelik, der mti drei Kollegen die Mini-Fabrik programmierte

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Kiku
02/02/2019

Am Anfang musste wir uns richtig reinfuchsen

Interview mit einem aus der Programmier-Gruppe der Mini-Fabrik.

von Heinz Wagner

Abdurrahman Erçelik hat gemeinsam mit Julian Graf, Dominik Zecević und Kyrillos Ibrahim die von einer vorherigen Diplomarbeitsgruppe mechanisch gebaute Anlage so programmiert, dass die kleine Fabrik am Ende ein Tablett mit zwei verpackten Schoko-Zuckerln und einem Becher mit Himbeersaft servierbereit zur Verfügung stellt.

Was genau war die Aufgabe Ihrer Diplomgruppe?
Die Vorgängergruppe hat die Anlage gebaut, aber es war nichts programmiert. Wir mussten die einzelnen Maschinen und Roboter so programmieren, dass sie die Aufgaben automatisch erledigen – und jeder Abschnitt – auch automatisch – an den nächsten weitergibt. Auch diese Kommunikation der Maschinen untereinander war unsere Aufgabe.

Haben sie alles zuerst am Computer programmiert oder immer wieder Abschnitte auch dazwischen an der Mini-Fabrik ausprobiert?
Klar, wir haben dazwischen auch unsere Programmierungen getestete, wenn nötig geändert oder auch nur feinjustiert.

Wie aufwändig war/ist das?
Wir haben im September begonnen, jetzt ist die Arbeit fertig. Am Anfang mussten wir uns schon richtig reinfuchsen.

Sind Sie schon zufrieden, ist alles ganz fertig?
Zufrieden auf jeden Fall, aber ein paar Feinheiten müssen wir noch fertig programmieren – vor allem, dass die Anlage immer, bei jedem Stück funktioniert. Und dass beim Fräsen der Staub, der jetzt noch weggeblasen, dann abgesaugt wird.

Hat immer alles so geklappt, wie Sie es geplant haben oder mussten sie im Verlauf der Programmierung Änderungen vornehmen?
Wir hatten dazwischen neue Zuckerln ausgesucht, für die die Vertiefungen leichter zu fräsen sind. Und wir hatten am Anfang Schnittstellen in der Platte.