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© UNHCR/KOMO

Kiku
09/20/2019

Achter „Langer Tag der Flucht“

120 kostenlose Programmpunkte thematisieren am 27. September 2019 Flucht und Zusammenleben aus verschiedenen Blickwinkeln.

von Heinz Wagner

Zum bereits achten Mal haben sich heuer mehr als fünf Dutzend NGO, zivilgesellschaftliche Initiativen, Kunst- und Kulturinstitutionen, Sportvereine u.v.m. unter der Schirmherrschaft des UN-Flüchtlingshochkommissariats UNHCR zusammengeschlossen, um am 27. September die Themen Flucht und Zusammenleben abseits der gängigen Klischees zu beleuchten. Diese Vielzahl an unterschiedlichen Zugängen und Blickwinkeln garantiert ein abwechslungsreiches Programm.

Der „Lange Tag der Flucht“ bietet Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, sich ihren ganz individuellen Interessen entsprechend Programmpunkte auszusuchen. Besonders im Fokus liegen heuer wieder Schulen in ganz Österreich – rund 3.500 Schüler_innen werden Veranstaltungen im Rahmen des Schulprogramms besuchen.

Einige Highlights aus dem Programm

Michael Niavarani und Herbert Föttinger, Direktor des Theaters in der Josefstadt, laden im Wiener Gartenbaukino zu Diskussion und Filmpremiere der Theaterverfilmungen von Daniel Kehlmanns „Reise der Verlorenen“ und Peter Turrinis „Fremdenzimmer“.

Zahlreiche weitere Kulturinstitutionen setzen am „Langen Tag der Flucht“ ebenfalls einen Schwerpunkt auf die Themen Flucht und Zusammenleben: Weltmuseum, Volkskundemuseum und „Start with a friend“, Kunst Haus Wien, Belvedere 21, Jüdisches Museum, mumok mit dem Caritas-Projekt „Kompa“, Brunnenpassage oder Atelier ZaZou nehmen BesucherInnen auf eine Entdeckungsreise und bieten Führungen, Workshops und Raum für Gespräche.

Musikbegeisterte kommen bei Veranstaltungen mit Poetry-Slammerin Asiyeh Panahi in Linz, „Open Piano for Refugees“ gemeinsam mit dem „CORE-Projekt“ in Wien oder „Live Music Now“ in Eisenstadt und Graz auf ihre Kosten.

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Persönliche Geschichten

Die Geschichten von Menschen stehen ebenfalls bei vielen Events im Mittelpunkt. So zum Beispiel im Wiener Restaurant Habibi & Hawara, in der Katib Farsi Bibliothek Graz oder im Innsbrucker Haus der Musik. Letzteres ist Schauplatz für den Projekt-Kick-Off #tirolerVielfalt, wo auch über den „Langen Tag der Flucht“ hinaus erzählenswerte Geschichten zu gelungener Integration für eine Online-Ausstellung gesammelt werden.

Für jene, die sich für das Leben und den Alltag von Menschen auf der Flucht interessieren, öffnen Initiativen und Flüchtlingsunterkünfte ihre Türen und geben bei Workshops, Lesungen oder Kochveranstaltungen einen Blick in Bereiche abseits der täglichen Wahrnehmung. 

Zum Schulprogramm

Alle Programmpunkte im Detail finden Sie auf Zum Gesamtprogramm